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„So kann man eben nicht gewinnen“

Diese zwei Knackpunkte sorgten für die nächste Bayernliga-Niederlage für 1860 Rosenheim

Rosenheims Youngster Sebastian Löser gegen die beiden erfahrenen Brüder Niebauer vom VfR Garching.
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Rosenheims Youngster Sebastian Löser gegen die beiden erfahrenen Brüder Niebauer vom VfR Garching.

1860-Trainer Florian Heller fand nach der 0:2-Niederlage seiner Mannschaft klare Worte: „So kann man eben nicht gewinnen“. Er machte dabei zwei Knackpunkte im Spiel verantwortlich.

Garching – Im Kellerduell der Bayernliga Süd zwischen den beiden Ex-Regionalligisten VfR Garching und dem TSV 1860 Rosenheim hat das Heimteam das bessere Ende für sich gehabt. Garching siegte im Stadion am See verdient mit 2:0 (1:0) und holte sich damit die ersten drei Punkte der noch jungen Saison.

Die Sechziger erlaubten sich zu viele Fehler, vergabe gute Chancen und kassierten in Person von Tim Kießling eine unnötige gelb-rote Karte (72.).

Früher Gegentreffer für 60

Die blutjunge Mannschaft der Sechziger, die Startelf hatte ein Durchschnittsalter von 21,13 Jahren, hatte es von Beginn an schwer. Hinzu kam, dass die Fehlerhäufigkeit bei den Gästen viel zu hoch war. Bereits in der fünften Minute gab es davon die erste Kostprobe. Von der linken Seite steuerte Garchings Robert Rohrhirsch in Richtung Rosenheimer Tor, spielte den Ball am herauslaufenden Keeper David Daroczi vorbei auf Marc Perkuhn, der aus sechs Metern zum 1:0 einschoss.

Rosenheim kaum gefährlich

Im Duell der beiden Regionalliga-Letzten von 2021 und 2022 hatten die Hausherren nach einer knappen Viertelstunde die klarste aller Möglichkeiten. Dennis Niebauer hatte im Mittelkreis einen Steckpass auf Rohrhirsch gespielt, der alleine auf das Rosenheimer Tor zusteuerte. Doch dem Garchinger Spieler versagten die Nerven, er schoss den Tormann an (14.).

Bezeichnend war, dass die Heller-Elf erst in der 36. Minute zur ersten Torchance kam. Lucas Gratt hatte geflankt, der Kopfball von Bojan Tanev wurde aber Beute von Torwart Maximilian Retzer.

Cosentino vergibt dei Ausgleichschance

Im zweiten Durchgang musste von Rosenheim mehr kommen. Coach Heller brachte nun Sascha Marinkovic und Dennis Polat in die Partie. Die klare Chance zum Ausgleich bot sich Michele Cosentino, der es fertig brachte, aus fünf Metern über den Kasten zu schießen (51.). Garching verwaltete den knappen Vorsprung und lauerte auf Konter.

Garchings Sebastian Hofmaier bleibt hier Sieger gegen Sascha Marinkovic.

Bei einer dieser Situationen war es Dennis Niebauer, der aus 14 Metern völlig frei über den Querbalken schoss (53.). Rosenheim griff zwar immer wieder an, aber Abschlüsse waren Mangelware, weil die Bälle oft vor dem entscheidenden Pass verloren gingen.

Kießling fliegt, Niebauer trifft

Einen Bärendienst erwies Tim Kießling seinem Team, der – kurz zuvor verwarnt – einen Gegner an der Mittellinie ohne Not festhielt und so mit der Ampelkarte vom Platz flog (72.). In Unterzahl machte der VfR den Sack zu: Einen Querpass nahm Dennis Niebauer aus 16 Metern ab und schoss überlegt rechts unten zum 2:0 ein (79.).

Rosenheim hatte noch eine gute Gelegenheit, als Lennard Schweder von halblinks abzog, VfR-Keeper Retzer den Ball aber aus dem Winkel fischte (86.).

„So kann man eben nicht gewinnen“

Rosenheims Coach Heller war nach den 90 Minuten bedient: „Wir haben dieses Spiel verloren, in dem es aus unserer Sicht zwei Knackpunkte gab. Michele hätte gleich nach der Pause das 1:1 machen müssen und der Platzverweis hat seinen Teil dazu beigetragen. So kann man eben nicht gewinnen.“ Doch Heller blickte gleich wieder nach vorne: „Hilft nichts, Mund abputzen und weitermachen.“ Die nächste Aufgabe beschert den Sechzigern am Freitag ab 19 Uhr im Jahnstadion den Tabellenfünften TSV Landsberg, der zum Kreis der Titelfavoriten zählt.

TSV 1860 Rosenheim: Daroczi – Kuchler, Kießling, Tanev (ab 46. Marinkovic), Gratt, Wallner, Cosentino (ab 63. Schweder), Merdan (ab 46. Polat), Jesse (ab 82. Summerer), Salkic, Löser.

Schiedsrichter: Haase (Burglengenfeld).

Zuschauer: 185.

Tore: 1:0 Perkuhn (5.), 2:0 Dennis Niebauer (79.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Kießling (72.).

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