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Vom Kurzen Grund auf den Schafsiedel 

Ein unscheinbarer Zweitausender im Quellgebiet der Salzach 

In diesem Bildausschnitt sind beispielsweise Steinplatte (1869 Meter) und dahinter das Sonntagshorn (1961 Meter) zu erkennen - nur zwei von unzähligen Bergen im umfassenden Panorama des 2.447 Meter hohen Gipfels.
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In diesem Bildausschnitt sind beispielsweise Steinplatte (1.869 Meter) und dahinter das Sonntagshorn (1.961 Meter) zu erkennen - nur zwei von unzähligen Bergen im umfassenden Panorama des 2.447 Meter hohen Gipfels.

Kelchsau – Jeden Freitag lest Ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Kurzen Grund auf den Schafsiedel. 

Einige Gipfel im Bereich der Neuen Bamberger Hütte erheben sich weit über 2.000 Meter Seehöhe. So auch der Schafsiedel. Während benachbarte Gipfel wie Kröndlhorn, Tristkopf oder Salzachgeier mittelschwere, teilweise ausgesetzte Touren sind, ist der Schafsiedel ein gutmütiger Berg, der ohne größere Schwierigkeiten erwandert werden kann. Selbst wenn im Winter viel Schnee liegt, kann der Gipfel erobert werden. 

Vom Kurzen Grund auf den Schafsiedel

Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Dreidreiviertelstunden laut Wegweiser. Im Winter können's gut und gerne aber auch mal mehr sein. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Noch ist der Weg breit. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Wir halten uns geradeaus. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Die erste Brücke von vielen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...die erste und die zweite folgt sogleich... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und noch `ne Brücke. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Heute schon `ne Brücke überquert? Obacht im Winter, aalglatt isses! Steigeisen beziehungsweise Grödel sind unabdingbar. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Wir befinden uns auf dem Holzweg. Allerdings im positiven Sinne. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
200 Höhenmeter sind bereits gemacht als wir das erste Mal nach links abbiegen müssen. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Kurz geht's auf der Forststraße nach oben... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...an einer kleinen Quelle vorbei... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...ehe es rechts weitergeht... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und wir wieder auf den Steig wechseln. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Im Winter helfen uns die Steigspuren bei der Orientierung, im Sommer ist der Weg durchwegs gut markiert. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Mal überqueren wir die Straße... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...dann sind wir wieder auf ihr... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...dann ein Bachbett... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...bis wir schließlich wieder auf der Straße landen. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Ohne Steighilfen können Wegabschnitte wie dieser richtig garstig sein! © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Wir folgen dem Bergfreund und biegen nach links ab. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Das Ende der Baumgrenze kommt in Sicht. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Here comes the sun! © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Im Sommer ist dies alles Almweide. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Fast die Hälfte ist schon geschafft! © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Die Neue Bamberger Hütte kommt in Sichtweite. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Wir befinden uns bereits auf über 1.700 Metern Seehöhe. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Die Neue Bamberger Hütte ist zum greifen nahe... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...bis wir sie schließlich erreicht haben. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Nach einer kurzen Rast gehen wir erst noch bisschen in Richtung Salzachjoch weiter... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...ehe wir gut 300 Meter später nach rechts abbiegen. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Selbst im Winter kann dieser Weg dank seiner sonnenseitigen Lage schneefrei sein. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Weiter geht‘s auf schmalem Steige... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und der untere Wildalmsee ist bald erreicht. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Linksseitig des Sees geht's weiter... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...in dem Wagemutige im Sommer ein Bad nehmen können. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Eine letzte Brücke ist noch zu queren, ehe es weiter bergauf geht... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und man bald schon diesen tollen Blick auf den Unteren Wildalmsee hat. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Weiter geht's über eine Kuppe... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und der Mittlere Wildalmsee , der exakt 100 Meter über den Unteren liegt, ist bald erreicht. © Simon Schmalzgruber
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Der Weg steilt wieder an... © Simon Schmalzgruber
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...und führt uns in schrofiges Terrain. © Simon Schmalzgruber
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Nein, das ist leider noch nicht der Gipfel... © Simon Schmalzgruber
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...dafür haben wir einen tierischen Beobachter auf der anderen Seite. © Simon Schmalzgruber
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Es wird wieder zunehmend verschneiter... © Simon Schmalzgruber
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...und wir gelangen an die Schlüsselstelle der Tour, die für den trittsicheren Bergfreund allerdings kein Problem darstellen sollte. © Simon Schmalzgruber
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Nun ist auch der letzte See im Bunde erreicht. © Simon Schmalzgruber
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Schlussspurt! © Simon Schmalzgruber
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Einmal noch am Abhang entlang... © Simon Schmalzgruber
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...und das Gipfelkreuz kommt in Sicht. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Berg Heil! © Simon Schmalzgruber
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Vom Gipfel streift der Blick über Chiemgauer Alpen, Kaisergebirge, Loferer und Leoganger Steinberge bis zu den Berchtesgadener Alpen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...über die Kitzbüheler Alpen zu den Hohen Tauern... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...zu Glockner- , Granatspitz- und Venedigergruppe... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...zu den östlichen Zillertaler Alpen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und den westlichen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...zu den Stubaier Alpen und dem Karwendel... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...bis hin zu Rofan und Bayerische Voralpen.  © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Hier ist das Kaisergebirge zu sehen... © Simon Schmalzgruber
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...mit ihrer höchsten Erhebung, der Ellmauer Halt (2.344 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...sowie der zweithöchsten Erhebung, der Ackerlspitze (2.329 Meter) am östlichen Ende. Rechts daneben befindet sich die Maukspitze (2.231 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Wer ganz genau hinsieht, kann links hinter Pölven (1.595 Meter), Kranzhorn (1.366 Meter) und Heuberg (bis 1.399 Meter) die Rauchfahne des Atomkraftwerks Isar bei Landshut erkennen. © Simon Schmalzgruber
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Hier sind die Chiemgauer Alpen mit Hochries (1.569 Meter) und dem kegelförmigen Spitzstein (1.596 Meter) zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
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Dort der Gurnwandkopf (1.691 Meter) und Hörndlwand (1.684 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Hinter der riffartigen, langgezogenen Steinplatte (1.869 Meter) erheben sich das Sonntagshorn (1.961 Meter) links und der Staufen (bis 1.782 Meter) rechts. © Simon Schmalzgruber
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Die Rothörner (bis 2.409 Meter), das Hinterhorn (2.506 Meter), die Reifhörner (bis 2.488 Meter) und das Große Ochsenhorn (2.511 Meter) sind Teil der Loferer Steinberge... © Simon Schmalzgruber
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Der Hochkalter (2.608 Meter) wiederum... © Simon Schmalzgruber
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...und Watzmann (2.713 Meter) gehören bekanntlichermaßen zu den Berchtesgadener Alpen. Rechts daneben ist das Birnhorn zu sehen, das mit seinen 2.634 Metern die höchste Erhebung der Leoganger Steinberge ist. © Simon Schmalzgruber
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Die Schönfeldspitze (2.653) ist aufgrund seiner pyramidenartigen Form von überall sehr gut zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
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Hinter dem markanten Großen Rettenstein (2.366 Meter) erhebt sich der Hochkönig (2.941 Meter), die höchste Erhebung der Berchtesgadener Alpen. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Links ist der Geißstein (2.366 Meter), eine weitere markante Erhebung in den Kitzbüheler Alpen, rechts sind die Niederen Tauern auszumachen... © Simon Schmalzgruber
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...deren höchste Erhebung der Hochgolling (2.862 Meter) ist. © Simon Schmalzgruber
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Die Ankogelgruppe gehört bereits zu den Hohen Tauern... © Simon Schmalzgruber
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...ebenso wie der Fuscher-Kapruner-Kamm mit Hoher Tenn (3.368 Meter) und Großem Wiesbachhorn (3.564 Meter)... © Simon Schmalzgruber
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Vorderem (3.401 Meter) und Hinterem Bratschenkopf (3.413 Meter) und Klockerin (3.422 Meter). Rechts daneben, etwas weiter vorne der Hocheiser (3.206 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Es geht weiter mit Hoher Dock (3.348 Meter), Großem (3.396 Meter), Mittlerem (3.358 Meter) und Vorderem (3.250 Meter) Bärenkopf... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...Hohe Riffl (3.338 Meter), Johannisberg (3.453 Meter) und dem Großglockner (3.798 Meter), seines Zeichens höchster Berg Österreichs. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Der Keeskogel (3.291 Meter) gehört schon zur Venedigergruppe... © Simon Schmalzgruber
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...deren Namensstifter der Großvenediger (3.657 Meter) ist. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Diese formschöne Pyramide könnte der Hochgall (3.436 Meter) in der Südtiroler Rieserfernergruppe sein, welche noch zu den Hohen Tauern gehört. © Simon Schmalzgruber
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Die Reichenspitzgruppe mit Gabler (3.260 Meter), Reichenspitze (3.303 Meter) und Wildgerlosspitze (3.280 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Die Pyramide im Hintergrund müsste der Große Löffler (3.379 Meter) sein. © Simon Schmalzgruber
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Der höchste Berg der Zillertaler Alpen, der gezackte Hochfeiler (3.509 Meter, rechter Bildschirmrand) darf in der Gipfelparade natürlich auch nicht fehlen. © Simon Schmalzgruber
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Leichter zu bestimmen sind wiederum Schrammacher (3.410 Meter) und Olperer (3.476 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Der markante Guffert (2.194 Meter) gehört zu den Brandenberger Alpen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...der Wendelstein (1.838 Meter) ist Teil des Mangfallgebirges. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Die Sonne beginnt zu sinken... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und taucht Glockner-, Granatspitz-,... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...und Venedigergruppe in ein atemberaubendes Licht. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Alpenglühen an Rettenstein und den Berchtesgadener Alpen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...Loferer und Leoganger Steinbergen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...an der „weltalten Majestät“, dem Großvenediger... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
...wie auch dem Wilden Kaiser. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt unserer Tour ist der Kurze Grund, den wir über eine Mautstraße von Kelchsau erreichen.
Es ist Nacht geworden. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick  

Berg/Gipfel: Schafsiedel, 2.447 Meter, Kitzbüheler Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 1.300 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Endpunkt der Mautstraße zum Kurzen Grund, 6361 Österreich, Mautgebühr 5 Euro 

Gehzeit: Circa dreieinhalb bis vier Stunden 

Schwierigkeit: einfach bis mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: Alpengasthof Wegscheid (fünf Minuten vom Ausgangspunkt), Neue Bamberger Hütte, 1.756 Meter (circa zehn Minuten von der Aufstiegsroute) 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit, Orientierungsvermögen, Ausdauer; im Winter unbedingt Grödel oder Steigeisen! 

Wann sollte man aufpassen? Der Weg zur Neuen Bamberger Hütte wurde im vergangenen Jahr durch Unwetter in Mitleidenschaft gezogen, hier ist besondere Obacht gefragt. Außerdem sollte die Tour nur bei ausreichend guten Wetter- und Sichtverhältnissen unternommen werden. Bei einer Winterbesteigung ist der Weg zur Bamberger Hütte außerdem stark vereist. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Die Länge der Tour ist der Knackpunkt. Ansonsten ist die Besteigung des Schafsiedels für jeden machbar. Anfängern würde ich allerdings raten, diese nur dann zu unternehmen, wenn kein Schnee auf dem Berg liegt. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Familien mit Kindern sollten die Länge genauso beachten, ansonsten eine tolle Tour für Familien. 

Für Hunde geeignet? 5/5: Viel Schatten, viele Quellen bis auf eine Höhe von über 2.000 Metern, dazu technisch unschwierig: Wie die Touren auf Kröndlhorn und Tristkopf ist auch der Schafsiedel Hundebesitzern wärmstens zu empfehlen. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5 Punkte: Nur der nahe und etwas höhere Salzachgeier versperrt ein kleines bisschen die Sicht, ansonsten hat man vom Gipfel einen herrlichen Rundumblick auf die nahen Zentralalpen mit Hohen Tauern und Zillertaler Alpen, zum Karwendel im Westen, die Niederen Tauern und Berchtesgadener Alpen im Osten bis hin zu den Chiemgauer Alpen und dem Alpenvorland im Norden. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt 

Unschwierig: Nur die Tatsache, dass man knapp vier Stunden auf den Gipfel braucht, ist ein Hemmnis. Ansonsten handelt es sich beim Schafsiedel um einen gutmütigen, erwanderbaren Zweitausender ohne große Klettereinlage. 

Als Wintertour geeignet: Dadurch, dass der Gipfel unschwierig zu besteigen ist, kann er auch im Winter erobert werden. Allerdings muss dann an Steigeisen beziehungsweise Grödel gedacht werden.  

Wildalmseen: Gleich drei Seen betten sich in die Gebirgslandschaft: Der Untere, der Mittlere und der Obere Wildalmsee. Während deren Eisflächen im Winter von Sonnen- oder Mondschein zum Funkeln gebracht werden, können ganz Wagemutige in den Sommermonaten ein Bad in ihnen nehmen. 

Für wen die Tour nix ist 

Wer nicht über die entsprechende Ausdauer verfügt, sollte von der Besteigung des Schafsiedels absehen. 

Auf Los geht‘s los! 

Wir starten unsere Tour am Endpunkt der Straße zum Kurzen Grund auf bereits 1.160 Metern Seehöhe. Von dort aus geht es gleich in den Wald. Zeit zum Eingehen bleibt nicht, denn es geht gleich von Anfang an recht steil bergauf. Wir befinden uns hin und wieder auf dem Holzweg, aber keine Angst: Auf dem Holzweg sind wir nicht, damit wir uns verlaufen, vielmehr helfen uns die etlichen Brücken, voranzukommen. Außerdem ist der Weg gut beschildert und markiert, sodass wir uns nur mit großer Mühe verlaufen können. Sollten wir die Tour im Winter gehen, müssen wir trotzdem gut aufpassen, denn die Kombination des steilen Weges mit Vereisung kann mitunter garstig enden. Hier sollten wir auf jeden Fall Grödel oder Steigeisen aufziehen!  

Auch wenn uns etliche Brücken wie diese nach oben helfen: Durch die Vereisung müssen wir in den kalten Monaten Steigeisen oder Grödel aufziehen, um nicht auszurutschen.

Eine halbe bis Dreiviertelstunde nach Beginn unserer Tour erreichen wir das “Hölzl” auf knapp 1.400 Metern. Gute 200 Höhenmeter sind also schon geschafft. Dort biegen wir nach links ab und wechseln kurz auf die Forststraße, ehe wir dem Wegweiser in Richtung Neue Bamberger Hütte folgen und uns fortan wieder über den Steig nach oben schrauben. Da wir immer wieder die Forststraße queren, wird uns bewusst, wie viele Meter und letztlich Zeit wir uns durch den Steig einsparen, wenngleich dieser steiler, schmäler und somit anstrengender ist. Eineinhalb bis eindreiviertel Stunden später lichtet sich allmählich der Wald und erste Berge kommen zum Vorschein. Der Schafsiedel, unser heutiges Ziel, ist allerdings nicht dabei: Dessen Gipfel wird sich uns erst kurz vor dem Ende zeigen. Wir befinden uns mittlerweile wieder auf einer Forststraße, die uns in einer guten halben Stunde zur Neuen Bamberger Hütte führt. Die Hälfte ist nun geschafft! 

Vorbei an den Wildalmseen

Eine Schau im Winter wie auch im Sommer: Die Wildalmseen.

Etwa 300 Meter nach der Hütte biegen wir nach rechts ab und wechseln wieder auf einen Steig, der aufgrund seiner südseitigen Lage im Winter schneefrei sein kann. 30 bis 45 Minuten später sind wir bereits am Unteren Wildalmsee angelangt. Wir gehen an dessen linker Uferseite entlang und kurz darauf geht es weiter hoch. Der See wird kleiner und kleiner, bis er schließlich hinter einer Kuppe verschwindet. Dafür sind wir auch gleich am Mittleren Wildalmsee auf 2.044 Metern Seehöhe angelangt. Gut 400 Höhenmeter müssen wir also noch bis zum Gipfel zurücklegen. Es geht links des Ufers weiter und allmählich kommen wir in eine schrofige Gesteinswüste. Dort nähern wir uns einem Felsmassiv, das schon der Gipfel ist. Möchte man meinen! Denn in einer Scharte über eine Scharte zwischen zwei Felsgipfeln gelangen wir erst einmal zum dritten See im Bunde: Den Oberen Wildalmsee auf 2.333 Metern. Gut 100 Höhenmeter sind es noch. Schlussspurt! Ein letztes Mal noch am linken Ufer entlang und in einen Felsenzirkus hinein und zum Schluss relativ steil sind wir am Gipfel angekommen. Berg Heil! 

Abstieg wie Aufstieg. 

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