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Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf die Oberwalderhütte und weiter 

Zwei Logenplätze hoch überm ewigen Eis 

Majestätisch thront die Oberwalderhütte auf dem 2.973 Meter hohen Großen Burgstall.
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Majestätisch thront die Oberwalderhütte auf dem 2.973 Meter hohen Großen Burgstall.

Heiligenblut – Jeden Freitag lest Ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf die Oberwalderhütte und einen Vorgipfel des Mittleren Bärenkopfs.

Die Oberwalderhütte: Schon von der Kaiser-Franz-Josefs-Hütte ist zu sehen, wie sie kühn auf dem Großen Burgstall auf knapp 3.000 Metern thront. Die Oberwalderhütte wiederum ist der wichtigste Stützpunkt auf Kärntner Seite, wenn es um Touren in die Glocknergruppe geht. Eine davon führt auf den Mittleren Bärenkopf (3.356 Meter). In diese Richtung soll es auch bei dieser Tour gehen. Kommt mit auf eine abenteuerliche Tour im Nationalpark Hohe Tauern! 

Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf die Oberwalderhütte

Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Startpunkt unserer Tour: Das große Parkhaus auf der Kaiser Franz-Josefs-Höhe. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Von hier aus... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...geht der Blick auf den größten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze, sowie zu Großglockner (3.798 Meter) links und Johannisberg (3.453 Meter) rechts. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Die auf 2.973 Metern gelegene Oberwalderhütte ist bereits vom Startpunkt zu sehen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Das Abenteuer startet! © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Etliche Schaubilder zur Geschichte um den Großglockner begleiten uns. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Der erste von insgesamt vier Tunneln. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Sieht dann so aus. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Schritt für Schritt geht es weiter in die hochalpine Landschaft. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Es geht durch Galerien... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...bis wir schließlich auf dem Gamsgrubenweg landen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Dieser ist steinschlaggefährdet. Hier den Helm aufzusetzen gibt einen gewissen Schutz. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Die noch junge Möll bahnt sich ihren Weg durchs Gestein. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Die Steinschlaggefahr nimmt ab... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...die Wahrscheinlichkeit, ein Murmeltier zu sehen, dafür stark zu. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Hin und wieder wird auch ein Bach überquert. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Nach rechts zweigt der Weg zum Fuscherkarkopf (3.331 Meter) ab, wir gehen allerdings geradeaus weiter. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
„Are you threatening me? I am Cornholio! I need TP! TP for my bunghole!“ © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Die Landschaft wird zunehmend karger. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Bei dem kleinen Denkmal endet der Weg... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...und wir wechseln auf den Steig. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Wir gelangen an die Ausläufer des Südlichen Bockkarkeeses. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Diese Gletscherreste werden innerhalb der nächsten Jahre verschwunden sein. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Über den tosenden Schmelzwasserbach führt eine kleine Brücke. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Stangen wie diese helfen uns bei der Orientierung auf dem Weiterweg. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Es gilt nun das erste Firnfeld zu überqueren. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Auf dem Elschbergl auf 2.664 Meter entfaltet sich die ganze Pracht des Südlichen Bockkarkeeses. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Ein Band aus Quarzgestein zieht sich durch die hochalpine Landschaft. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Ein weiteres Firnfeld muss überquert werden. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Weiter geht‘s über diese interessanten Gesteinstreppen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Es folgt ein weiterer Zwischenabstieg... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...dann befinden wir uns am Fuße des Großen Burgstalls. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Nun heißt es: Ausrüsten! © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Unser Begleiter Robert macht vor wie‘s geht. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Wichtig beim Begehen von Klettersteigen: Mindestens ein Karabiner muss im Seil eingehängt sein. So verhindert man, abzustürzen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Eine luftige Querung noch... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...und wir haben den Klettersteig geschafft. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Auch in diesem Abschnitt ist der Weg top markiert, sodass ein Versteigen schwer ist. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Ein Steilstück noch... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...und wir erreichen das Gipfelplateau des Großen Burgstalls, auf dem wir diesen herrlichen Blick zum Großglockner hinüber haben. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Nördlich der Oberwalderhütte schließen sich Berge wie der Vordere (3.249 Meter), der Mittlere (3.356 Meter) und der Große Bärenkopf (3.396 Meter) sowie die Hohe Dock (3.348 Meter) an... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...gefolgt von Breitkopf (3.154 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...und Fuscherkarkopf (3.331 Meter). © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Der Blick nach Süden erlaubt einen Blick ins obere Mölltal. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Näher rangezoomt ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, unser Ausgangspunkt, zu sehen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Es geht weiter! © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Es dauert nicht lange... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...bis wir die 3.000-Meter-Marke geknackt haben. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
In dieser Landschaft erscheinen Menschen ganz winzig. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Über Fels... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...dann wieder über Firn... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...geht es beständig nach oben. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Das Schöne an dem Gestein: es ist schön griffig. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Unser heutiges Ziel kommt in Sicht, rechts daneben ist der Mittlere Bärenkopf (3.356 Meter). © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Nochmals über Fels... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...dann über Firn... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...und zum Schluss noch eine kleine Kraxelei... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...dann sind wir oben! Der Blick schweift über die nördlichen Hohen Tauern bis hin zu den Leoganger Steinbergen... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...zum Großen Bärenkopf (3.396 Meter) und zur Hohen Dock (3.348 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...hinüber zu den östlichen Hohen Tauern mit der Goldberg- und der Ankogelgruppe am Horizont... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
... zu den südlichen Hohen Tauern mit der Schobergruppe... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...sowie zum Großglockner (3.798 Meter) und seinen Nebengipfeln. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Diese weiten Eisflächen gehören allesamt zur Pasterze, dahinter ist die Venedigergruppe zu sehen... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...hinter deren Ausläufern die Kitzbüheler Alpen am Horizont zu sehen sind. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Zwei nicht gänzlich unbekannte Berge: © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Das Kitzsteinhorn (3.203 Meter) rechts und der Große Schmiedinger (2.957 Meter) links... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...sowie Hocheiser (3.206 Meter, links) und Großer Grieskogel (3.066 Meter). © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Der Blick auf den Mittleren Bärenkopf (3.356 Meter) führt auf den letzten Metern über ein Schneefeld, dessen Gefährlichkeit mit fortschreitender Tageszeit zunimmt, da das Terrain durch die Wärme an Stabilität einbüßt. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Weiter geht‘s in der Gipfelparade mit Hohem Tenn (3.368 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...Klockerin (3.422 Meter), Hinterem (3.413 Meter) und Vorderem Bratschenkopf (3.401 Meter) sowie dem Großen Wiesbachhorn (3.564 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...dem Großen Bärenkopf (3.396 Meter).... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...der Hohen Dock (3.348 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...sowie zu Ankogel (3.252 Meter), Namensgeber der Gruppe und ihrer höchsten Erhebung, der Hochalmspitze (3.360 Meter), die etwas über 40 Kilometer entfernt sind. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Rechts daneben kulminiert die Goldberggruppe mit dem 3.254 Meter hohen Hocharn. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Zwei weitere markante Berge der Goldberggruppe sind das Schareck (3.123 Meter, links) und der Hohe Sonnblick (3.106 Meter). © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Dies ist das Sonnenwelleck (auch Sinnwelleck genannt), welches 3.261 Meter hoch ist... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...an das sich der 3.331 Meter hohe Fuscherkarkopf anschließt. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Der Rote Knopf, mit 3.281 Metern der zweithöchste Berg... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...der Schobergruppe, deren höchste Erhebung das 3.283 Meter hohe Petzeck (Mitte) ist. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Ein Hauch von Caspar David Friedrich, wie sich Robert vor dem Großglockner positioniert. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Auf diesem Bild sind die Romariswandköpfe (3.511 Meter) zu sehen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Weiter gehts mit dem Schneewinkelkopf (3.472 Meter), Eiskögele (3.423 Meter) und dem Firnkegel des Johannisbergs (3.453 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...und dem Vorderen Bärenkopf (3.249 Meter). © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Am Horizont erhebt sich die Rieserfernergruppe mit Schneebigem Nock (3.358 Meter, links) und Hochgall (3.436 Meter), die einzige Untergruppe der Hohen Tauern, die sich mehrheitlich auf italienischem Staatsgebiet befindet. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Hinter der Hohen Riffl (3.338 Meter) erhebt sich die „weltalte Majestät“, der Großvenediger (3.657 Meter), welcher bis zu einer Neuvermessung im Jahre 2014 der höchste Berg des Bundeslandes Salzburgs war. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Kurz darauf hüllt sich die Riffl in Schatten. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Fast unbedeutend sind die Berge der Salzburger Granatspitzgruppe mit der Granatspitze (3.086 Meter) links und dem Stubacher Sonnblick (3.088 Meter) rechts. Etwas dahinter ist beispielsweise der Keeskogel (3.291 Meter) zu sehen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Diese kühne Spitze im Hintergrund müsste der Salzachgeier (2.469 Meter) sein. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Leichter zu bestimmen sind die Leoganger Steinberge mit dem Birnhorn (2.634 Meter). © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Das Große Wiesbachhorn mit seinen 3.564 Metern Höhe ist seit 2014 höchster Berg des Bundeslandes Salzburg. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Ein bissl noch das Wolkenspiel... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...Sonne und Schatten genießen... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...dann geht es wieder runter. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
„Mei is des schee!“ Dieser Aussage kann man sich nur anschließen. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Ein Blick noch... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...über den oberen Teil der Pasterze... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...dann steigen wir in den Gletscher ein. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Wir orientieren uns an den Trittspuren. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Robert ist uns schon etliche Schritte voraus. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Ende Juni ist noch relativ viel Firn vorhanden, man kann sich allerdings sicher sein, dass der Gletscher Juli/August weiter ausapert. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Nun sind wir wieder in der Nähe der 3.000-Meter-Marke. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Das Gröbste ist bald überstanden. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Nun sind wir auf Höhe der Oberwalderhütte. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Wir orientieren uns am Fuscherkarkopf, doch etwa in der Mitte des Gletschers sollte man nach rechts abbiegen, um sich nicht zu verirren. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Wer sich trotzdem verirren sollte... © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
...wird mit dem Blick auf diesen tollen Wasserfall belohnt. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Beim Abstieg ergibt sich außerdem ein toller Blick auf die überaus steile Pallavicinirinne, die sich zwischen Klein (3.770 Meter, links)- und Großglockner (3.798 Meter) hinabzieht. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Zurück auf der Aufstiegsroute geht es wieder über den tosenden Schmelzwasserbach. © Simon Schmalzgruber
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht es auf die Oberwalderhütte
Noch lange nicht Feierabend hat dieses Mankei. Wir allerdings bald schon. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Großer Burgstall, 2.973 Meter, Mittlerer Bärenkopf-Vorgipfel, circa 3.347 Meter, Glocknergruppe, Hohe Tauern 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 1.100 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Parkhaus Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, 9844 Heiligenblut 

Gehzeit: Circa vier bis fünf Stunden 

Schwierigkeit: schwer 

Einkehrmöglichkeiten: Gletscherrestaurant Freiwandeck, am Ausgangspunkt, Oberwalderhütte, 2.973 Meter 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Orientierungsvermögen, Klettersteigset, Helm, gegebenenfalls Steigeisen und Pickel 

Wann sollte man aufpassen? Besonders an der Klettersteigpassage ist unsere Konzentration gefragt. Sollte man den Rückweg über den Gletscher in Betracht ziehen, sollte man sich außerdem mittig halten. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 1/5 Punkte: Aufgrund der hochalpinen Umstände und der Länge ist die gesamte Tour Anfängern eher abzuraten. Der Klettersteig ist allerdings nicht allzu lang und allzu schwer, sodass man bis zur Oberwalderhütte gehen kann. Man sollte sich aber bewusst sein, dass man dann auch wieder über den Klettersteig runter muss. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 1/5: Nur Familien mit Erfahrung im Hochgebirge sollten diese Tour unternehmen, da die Anforderungen nicht ohne sind. 

Für Hunde geeignet? 0/5: Hundebesitzer sollten diese Tour meiden, da es Abschnitte gibt, die ich als unüberwindbar für Hunde aller Art erachte. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5 Punkte: Ein Blick auf fast die gesamten Hohen Tauern, dazu bei schöner Sicht auf die Nördlichen und Südlichen Kalkalpen. Der Mittlere Bärenkopf und sein Vorgipfel sind herrliche Aussichtsposten!  

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

Mankei: Selten sieht man “Mankein” (bairisch für Murmeltier), noch seltener kann man ihnen so nahe kommen. Auf dem Weg zur Oberwalderhütte muss man fast fürchten, mit einem von ihnen zu kollidieren. 

Oberwalderhütte: Majestätisch thront das Berghaus hoch über der Pasterze. Und nicht nur wegen des Tiefblicks auf den größten Gletscher der Ostalpen lohnt sich die Tour, auch das kulinarische Angebot sowie die freundlichen und geselligen Wirtsleute (man wird von ihrem Osttiroler Dialekt sehr überrascht sein) sind einen Besuch wert. 

Alpines Abenteuer: Erst geht es durch vier Tunnel zum Gamsgrubenweg in die flora- und faunareiche Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Dann in die Stein- und Geröllwüste, die hier und da von einem Schmelzwasserbach durchschnitten wird. Es folgt eine kurze, knackige Klettersteigpassage auf den Großen Burgstall. Von dort aus geht es weiter in das Ewige Eis und durch eine kombinierte Fels- und Firntour kommen wir schließlich oben an. 

Für wen die Tour nix ist  

Jeder, der noch keine Erfahrungen im Hochgebirge gemacht hat, sollte die Tour nicht gehen. 

On y va! 

Startpunkt unserer Tour ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, wo bei Tag der Bär steppt. Sollten wir allerdings früh genug aufgestanden sein, ist man noch recht alleine dort. Dafür weht meist noch ein frischer Wind um die Ohren. Wir folgen dem Wegweiser “Gamsgrubenweg” und tauchen erst einmal in einen Tunnel ein. Vier an der Zahl sind‘s, dabei werden wir von verschiedensten Klängen und Infos rund um den Großglockner begleitet. Immer wieder gehen wir auch durch eine Galerie, an denen der Blick zu Großglockner und Pasterze frei wird. Am Ende des letzten Tunnels wird man noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur alpin Erfahrene den Weg gehen sollten. Wir überklettern die Absperrung und begeben uns auf einen Weg, auf dem Steinschlaggefahr herrscht – Helm aufziehen ist also von Vorteil. Nur wenig steil geht es den Weg, der an der besonders geschützten Gamsgrube (Betretungsverbot!) vorbeiführt, bergauf. Immer wieder huschen Murmeltiere links und rechts von uns herum, man muss direkt aufpassen, dass man von ihnen nicht über den Haufen gerannt wird.

Mankei wie diese findet man zahlreich am Aufstiegsweg.

An einem Gedenkstein endet nach ein bis eineinhalb Stunden der Gamsgrubenweg und wir wechseln ins Hochalpine. Die Oberwalderhütte ist schon deutlich näher gekommen, allerdings werden wir noch eine bis eineinhalb Stunden nach oben brauchen. Über den gut mit Stangen und Farben markierten Weg geht es nun merklich steiler nach oben. Auch die ersten Altschneefelder müssen wir überqueren, an denen wir aufpassen müssen: Ein Altschneefeld hat unter meiner Last nachgegeben und habe mir deswegen eine Prellung und eine größere Wunde am Schienbein zugezogen. Wir überqueren eine Brücke über einen tosenden Schmelzwasserbach und nach gut 20 Minuten stehen wir an einem Punkt, von dem wir einen tollen Blick auf das Südliche Bockkarkees (als “Kees” werden Gletscher in den Hohen Tauern bezeichnet) haben. Nach einem Abstieg und einem Firnfeld stehen wir am Fuße des Großen Burgstalls. Dort werden wir noch einmal darauf hingewiesen, die Klettersteigausrüstung anzulegen. Ich hatte in meiner Leichtsinnigkeit vergessen, dies einzupacken, allerdings bastelte mir ein netter Herr am Einstieg eine improvisierte Sicherung, bestehend aus einer Bandschlinge, einem Seil und vier Karabinern.

Immer einen Aufenthalt wert: Die Oberwalderhütte mit ihrer freundlichen und umgänglichen Wirtin

Der Klettersteig ist an und für sich nicht schwer, also könnte man den bei absoluter Trittsicherheit auch ohne Sicherung gehen. Dennoch ist es immer am schlausten, Klettersteige mit kompletter Ausrüstung zu gehen. Die Klettersteigpassage nimmt nur gute 20 Minuten in Anspruch. Es folgt eine weitere leichte Kraxelpassage von gut zehn Minuten, dann sind wir auf dem Gipfelplateau mit der nach Thomas Oberwalder (1958 –1916) benannten Hütte. Dort können wir entscheiden: Erst die Arbeit, oder erst das Vergnügen. Der nette Herr vom Einstieg und ich entscheiden uns für letzteres und lassen uns das leckere Essen schmecken. Zu uns gesellt sich immer wieder die umgängliche und hilfsbereite Hüttenwirtin, die ursprünglich von den Philippinen stammt, aber seit über 20 Jahren in Österreich ist. Anhand ihres tiefen Osttiroler Dialektes möchte man meinen, dass sie schon immer Österreicherin ist.

Kurz nach der Oberwalderhütte sieht unser Weiterweg so aus.

Nach einem längeren Aufenthalt begeben wir uns zu unserem nächsten Ziel, dem Mittleren Bärenkopf. Wir sollten später die Feststellung machen müssen, dass wir ihn nicht ganz erreichen können. Über den sandigen und steinigen, von nun an unmarkierten Weg, geht es zuerst an, dann über Firnfelder weiter. Diese sind allerdings nicht so steil, als dass man dafür Steigeisen anlegen müsste. Ich gehe auf Nummer sicher und mache es trotzdem. Wenn man nicht allein unterwegs ist und der Begleiter einige Meter voraus, merkt man, wie winzig man in dieser Landschaft ist. Wir überqueren ein weiteres, größeres Firnfeld und schon sind wir am Gipfelanstieg angekommen. In einem Mix aus Fels und Firn luftig am Grat und nach einer letzten Kraxeleinlage ist der Gipfel des Mittleren Bärenkopfes zum Greifen nah. Doch erreichen werden wir ihn nicht, denn dadurch, dass wir so spät los sind, ist der Schnee schon sehr aufgeweicht und man riskiert beim Weitergehen, dass man in den Schnee einbricht und unter Umständen mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzt. Also belassen wir es bei diesem Vorgipfel, der sich mit 3.330 Metern aber vor nix verstecken braucht.

Zwei Abstiegsoptionen: Entweder über die Hütte oder den Gletscher

Eine Abstiegsweg führt über das Südliche Bockkarkees. Der Begleiter ist schon weit voraus.

Für den Abstieg gehen wir entweder den gleichen Weg zurück, oder wir kürzen über den Gletscher ab. Hierfür gehen wir quasi bis zur letzten Kuppe vor der Oberwalderhütte zurück und steigen dort in das Südliche Bockkarkees ein. Mein erfahrener Begleiter geht wieder ohne, ich allerdings mit Steigeisen – sicher ist sicher! Wir orientieren uns an den Trittspuren und steigen vorsichtig über den (noch) großen Gletscher ab. Wir müssen dabei aufpassen, dass wir uns nicht zu weit in Richtung Fuscherkarkopf orientieren, sondern uns auf die Mitte des Gletschers zubewegen. So kann man nämlich wirklich abkürzen und man verirrt sich nicht wie wir in der Gesteinswüste, aus der wir uns mühsam unseren Weg bahnen müssen. Ist diese Etappe geschafft, sind wir wieder zurück auf dem Gamsgrubenweg. 

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