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Vom Sudelfeld auf die Soinwand 

Ein einsamer Gipfel im Schatten des Wendelstein 

Vom Gipfel der Lacherspitz sind unter anderem die Kesselwand (1.721 Meter) links und die Soinwand (1.756 Meter) dahinter zu erkennen.
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Vom Gipfel der Lacherspitz sind unter anderem die Kesselwand (1.721 Meter) links und die Soinwand (1.756 Meter) dahinter zu erkennen.

Bayrischzell – Jeden Freitag lest Ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Sudelfeld auf die Soinwand. 

Der Wendelstein: Weithin sichtbar, weltbekannt, aber dementsprechend auch sehr überlaufen. Wer es etwas ruhiger haben möchte, der geht auf die Soinwand. Diese ist zwar nicht ganz so hoch, die Aussicht kann sich aber trotzdem sehen lassen. Kommt mit auf eine Wanderung abseits des Wendelstein-Trubels! 

Vom Sudelfeld auf die Soinwand

Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Die Route auf die Soinwand ist nicht angeschrieben. Wir orientieren uns allerdings am Wendelstein. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Wir biegen links ab. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Der Wendelstein kommt in Sicht. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Der Steig schmälert sich. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Wir gelangen schön langsam an eine Weggabelung... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...an der wir rechterhand übers Lacherkar... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...linkerhand über die Wendelsteinalmen aufsteigen können. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
„Ich glaub‘, ich geh‘ im Wald!“ © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Nun müssen wir unter Umständen Hand anlegen. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Auf dem Weiterweg schlüpfen wir rechts von diesem riesigen Fels vorbei. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Ein wenig noch... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...dann haben wir die Wendelsteinalmen erreicht. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Sehr komfortabel geht es nun weiter... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...an den Fuß des Wendelsteins. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Nun können wir entscheiden: Rechts auf kürzerem Wege in Richtung Soinwand oder links länger, dafür mit den Optionen Wendelsteinhaus und Wendelsteingipfel. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Wir entscheiden uns für die linke Variante. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Es wird wieder steiler. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Wir biegen nicht ab, sondern gehen geradeaus weiter. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Nun geht‘s rechts weiter. © Simon Schmalzgruber
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Es wird zunehmend schrofiger... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...kritischere Stellen wurden allerdings durch Holztreppen entschärft. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Wir nähern uns der Bergstation der Wendelstein-Seilbahn... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...und dem Wendelsteinhaus. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Hier ginge es weiter in Richtung Wendelstein-Gipfel, welcher in gut 30 Minuten erreicht werden würde. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Ein Abstecher ans Wendelsteinkircherl beansprucht hingegen kaum fünf Minuten. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Das Innenleben ist klein, aber fein... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...der höchstgelegenen Kirche Deutschlands. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Es folgt ein größerer Abstieg in die Zeller Scharte... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...der im oberen Teil durch Treppen entschärft wurde. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Es wird steiler... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...und wilder. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Rückblick zur stark erschlossenen Gipfelregion des Wendelsteins. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Auch an der Trasse der Zahnradbahn geht‘s ein wenig entlang. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Es wird immer steiler und wilder... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...jetzt aber ist das Gröbste überstanden. © Simon Schmalzgruber
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Die schroffe, noch von der Sonne angestrahlte Kalkspitze ist die 1.721 Meter hohe Kesselwand. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Einmal noch über Treppen... © Simon Schmalzgruber
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...dann sind wir auf der Zeller Scharte auf knapp unter 1.600 Meter Seehöhe angelangt. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Rechts ginge es wieder zu unserem Ausgangspunkt runter... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...links in Richtung Brannenburg. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Nun nehmen wir den rechten Weg. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Wir kämpfen uns durch Latschengassen hinauf. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Das Leben in vollen Zügen genießen - Standard am Wendelstein. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Etwas später gelangen wir auf ein kleines Plateau... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...wo wir auf ein paar Gämse treffen. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
„Guckst du?!“ © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
An die Kesselwand (1.721 Meter) näher wir uns immer mehr an... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Vom Wendelstein (1.838 Meter) entfernen wir uns immer mehr. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Das Gipfelkreuz kommt in Sicht... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...und schließlich sind wir oben. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Vom Gipfel aus sieht man das Alpenvorland mit dem Rosenheimer Becken, dem Inntal und dem Simssee. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Der Wendelstein (1.838 Meter) ist Teil des Mangfallgebirges... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...ebenso wie diese Berge, die mit dem Hinteren Sonnwendjoch (1.986 Meter) den höchsten Punkt der Gebirgsgruppe ausmachen. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Jenseits von Kesselwand (1.721 Meter), Lacherspitz (1.724 Meter) und Großer Traithen (1.852 Meter) erheben sich die schneebedeckten Berge der Hohen Tauern und Zillertaler Alpen. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Links davon befindet sich das Kaisergebirge... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...weiter am Horizont die Steinberge und die Berchtesgadener Alpen... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...ebenso wie die Chiemgauer Alpen... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...und der Chiemsee. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Kann sich ebenfalls sehen lassen: Der Tiefblick ins Inntal. © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
Leider hat der Kamera-Akku schlappgemacht... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...und die Handykamera musste benutzt werden. So kann trotz schlechterer Qualität das Wendelsteinkircherl ausgemacht werden... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...das Rosenheimer Becken... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...der Chiemsee... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...die Hohen Tauern mit Großvenediger (3.657 Meter) links und die Zillertaler Alpen mit Reichenspitzgruppe (3.303 Meter) rechts... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...dem Hinteren Sonnwendjoch (1.986 Meter) und dem Olperer (3.476 Meter) dahinter... © Simon Schmalzgruber
Vom großen Parkplatz unterhalb der Sudelfeld-Passstraße geht es auf die Soinwand.
...und der Bergwelt des Rofan links und des Karwendels rechts. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick  

Berg/Gipfel: Soinwand, 1.756 Meter, Mangfallgebirge, Bayerische Voralpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 900 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Wanderparkplatz Wildalpjoch, 83735 Bayrischzell, kostenlos 

Gehzeit: Circa zweieinhalb bis drei Stunden 

Schwierigkeit: mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: Schnauferl Wirt 1123er, am Ausgangspunkt; Wendelsteinhaus, 1724 Meter 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit, Orientierungsvermögen 

Wann sollte man aufpassen? Eine halbe bis Dreiviertelstunde nach Beginn der Tour gabelt sich der Weg, der Weiterweg mäandriert sich in die Botanik. Außerdem ist der Weg ab der Scharte zwischen Wendelstein und Soinwand schlecht markiert. Hier ist ein guter Orientierungssinn gefragt! 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 3/5 Punkte: Der Weg auf die Soinwand ist nicht ganz so gut beschaffen wie der auf den Wendelstein, außerdem ist mehr Orientierungsvermögen. Darum ist die Soinwand ein Kann-, aber kein Muss-Berg für Anfänger. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Familien mit Kindern sollten ein wenig Erfahrung in den Bergen mitbringen, dann kann einer Tour auf die Soinwand nichts mehr im Wege stehen. 

Für Hunde geeignet? 4/5: Einzig die Quellen sind ein wenig rar gesät, ansonsten kann auch Hundesbesitzern eine Tour empfohlen werden. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 4/5: Der Blick auf München ist zwar durch den Wendelstein versperrt, dafür punktet die Soinwand mit einer besseren Sicht auf den Chiemsee. Alles in Allem gibt es allerdings auch vom Soinwand-Gipfel eine tolle Aussicht. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt

Aussicht: Nicht nur der Wendelstein zeigt sich von einer schönen Seite, auch der weite Blick ins Alpenvorland zu Sims- und Chiemsee sowie zu den Zentralalpen im Süden ist sehenswert. 

Flora und Fauna: Der Aufstiegsweg wird von etlichen Blumenarten gesäumt, aber auch die Tierwelt ist präsent: Mit ein bisschen Glück kann man beispielsweise auf Gämse treffen. 

Ruhe und Einsamkeit: Da die meisten, die mit Seil- oder Zahnradbahn hinaufkutschiert werden, eine “Besteigung” des Wendelsteins ins Auge fassen, bleiben die großen Menschenströme auf die Soinwand hinauf aus. Zwar muss man beim Aufstieg hin und wieder mit Gegenverkehr rechnen, der allerdings je nach Tageszeit auch ausbleiben kann. 

Für wen die Tour nix ist  

Wer über gar kein Orientierungsvermögen verfügt, sollte den Sturm auf die Soinwand nicht wagen. 

Los geht’s!

Wir starten unsere Tour auf dem großen Parkplatz etwas unterhalb der Passhöhe der Sudelfeldstraße. Von dort aus gehen wir erst einmal in Richtung der Jugendherberge. Nach gut fünf Minuten verlassen wir allerdings den Weg dorthin und biegen nach links ab. Nur mäßig steil geht es bergauf, der Weg verjüngt sich allerdings mehr und mehr zu einem Steig. Einen kurzen Zwischenabstieg durch den Wald später befinden wir uns an einer Weggabelung, an der es linkerhand in Richtung Wendelstein geht, rechterhand ins Lacherkar. Wir entscheiden uns für die erste Option und müssen fortan ein bisserl unser Hirn einschalten: Der Weg ist nämlich nicht immer sofort ersichtlich, deshalb müssen wir genau schauen, wo’s weitergeht. Nicht, dass wir uns in die Botanik verirren und uns ein “Ich glaub’, ich steh’ im Wald” durch den Kopf saust. Saust hingegen ein “Ein glaub’, ich geh’ im Wald” durch den Kopf, haben wir uns nicht verlaufen: Auf dem nun wieder klar ersichtlichen Steig geht es schön schattig weiter bergauf.

Ein kleines Highlight auf der Tour: Ein riesiger Felsblock, den wir rechterhand passieren.

Eine Viertelstunde bis 20 Minuten nach besagter Weggabelung müssen wir unter Umständen etwas Hand anlegen: Ein Part über Schrofen ist etwas steiler, ansonsten ist die Passage durch den Wald relativ eben. Ein weiteres Highlight ist ein riesiger Felsblock, den wir rechterhand passieren. Man mag sich kaum vorstellen, wie es gerumpelt haben muss, als dieser zu seinem heutigen Standort rollte. Etwa eine Dreiviertelstunde nach der Weggabelung erreichen wir die Wendelstein-Almen: Da aber kein Kuhglockenläuten zu vernehmen ist, kann man davon ausgehen, dass diese zumindest im Jahre 2022 nicht bewirtschaftet sind. Von den Almen aus geht es nun mit großen Schritten in Richtung Wendelstein: Innerhalb 20 – 30 Minuten sind wir schon an dessen Fuß angelangt. Nun gabelt sich der Weg ein weiteres Mal: Wer rechts geht, erreicht auf kürzerem Wege die Soinwand. Wer sich hingegen für die linke Variante entscheiden sollte, der kann Wendelsteinhaus und Wendelsteingipfel quasi en passant mitnehmen. Allerdings muss man sich dann auch auf mehr Gegenverkehr einstellen.

Gefährlichere Stellen wurden mit Holztreppen entschärft

Da es ein heißer Sommertag ist, entscheiden wir uns für die linke Variante. Es geht nun merklich steiler hinauf, durch die hervorragende Instandhaltung und Ausschilderung ist ein Verlaufen oder eine alpine Gefahrensituation so gut wie ausgeschlossen. Im oberen Part wird der Steig zunehmend schrofiger – allzu gefährliche Stellen sind allerdings mit Holztreppen entschärft worden. Eine halbe bis Dreiviertelstunde nach der Weggabelung ist das Wendelsteinhaus erreicht. Hier können wir uns ausruhen und ein frisch gezapftes Bier zischen. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass die Maß dort oben aktuell zehn Euro kostet. Nach ausgiebiger Rast marschieren wir in Richtung Wendelsteinkircherl. Von dort aus können wir einen Abstecher zum Wendelsteingipfel unternehmen, welcher in gut 30 Minuten erreicht werden kann.

Gefährlichere Stellen wie diese wurden durch Holztreppen entschärft.

Unser Weiterweg zur Soinwand führt uns hingegen erst einmal wieder hinunter: Erst über Treppen, dann über immer schrofiger werdendes Gelände steigen wir auf knapp unter 1.600 Meter Seehöhe in die Zeller Scharte ab. Von dort aus zweigt dann ein kleiner, dürftig markierter Steig in Richtung Soinwand ab. Nun wieder aufsteigend kämpfen wir uns über den schmalen Weg durch Latschengassen nach oben, ehe wir auf ein kleines Plateau gelangen. Wer Glück hat, kann hier auf Gämse treffen. Von dem kleinen Plateau ist es nun nicht mehr weit: 15 bis 20 Minuten noch, dann sind wir oben. Berg Heil!

Für den Abstieg empfiehlt sich die Route über die Zeller Scharte, da sie schon wesentlich kürzer ist als die Route über das Wendelsteinhaus, außerdem werden dort mit der letzten Talfahrt die Bürgersteige hochgeklappt. Ist man wieder an der Abzweigung angelangt, geht’s über den Aufstiegsweg wieder hinunter.

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