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Von Maria Eck auf den Scheichenberg 

Ein einsamer Gipfel im Reich des Hochfelln 

Ruhig und einsam: Der 1.243 Meter hohe Gipfel des Scheichenbergs
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Ruhig und einsam: Der 1.243 Meter hohe Gipfel des Scheichenbergs.

Siegsdorf – Jeden Freitag lest Ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es von Maria Eck auf den Scheichenberg. 

Der Scheichenberg: Ein unscheinbarer Gipfel, der vor der imposanten Kulisse des Hochfelln schier zu verschwinden scheint. Und doch ist er ein lohnenswertes Ziel: Nicht nur wegen der überraschenden Aussicht, sondern auch, weil man oben seine Ruhe hat. 

Von Maria Eck auf den Scheichenberg

Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...dessen Kirche wir sogleich passieren. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Ein Schilderbaum ist aufgestellt... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...an dem wir einen Weg zum Scheichenberg allerdings vergeblich suchen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Über den Biergarten hinweg ist ein Blick zum Chiemsee möglich. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Wir biegen nach links ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...unterqueren die Brücke... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...und finden uns an dieser Kreuzung wieder. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Eine Skulptur von Angerer dem Jüngeren. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Nach dem Stadel beginnt die Wildnis. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Unser heutiges Ziel, der Scheichenberg, ragt im Hintergrund auf. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Wir halten uns rechts. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Nun können wir nach rechts abbiegen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...um die Mariengrotte... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...mitsamt seiner schönen Holzkapelle zu besichtigen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Ein paar Meter weiter gibt's einen schönen Blick auf den Chiemsee. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Wer auf Abenteuer steht, kann sich durch den Wald schlagen, wer vorsichtiger ist, dreht um. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Einzelne Stoamandln zeigen uns den Weg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Der Wald lichtet sich wieder... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...und kurz darauf... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...sind wir wieder auf dem Weg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Nach dem Viehrost tauchen wir wieder in den Wald ein. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Wir halten uns geradeaus... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...und nochmal geradeaus... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...jetzt biegen wir links ab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
An dieser kleinen Hütte haben wir einen schönen Blick hinüber zum Hochfelln. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Wir halten uns wiederum links. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Eine Rechtskurve... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...und kurz darauf treffen wir auf letzte Schneereste. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Nun müssen wir links abbiegen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...und es geht zum Gipfelanstieg! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Wieder links... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...dann über Altschnee... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...gelangen wir an einen kleinen Steinbruch. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Erneut über Altschnee... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...gelangen wir schließlich auf den breiten Gipfelgrat. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Mal verschneit, mal matschig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...geht es die letzten Meter nach oben... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...bis wir schließlich auf dem 1.243 Meter hohen Gipfel angelangt sind. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Berg Heil! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Ein Blick hinüber zum Hochfelln (1.674 Meter), rechts dahinter Hochplatte (1.587 Meter) und Kampenwand (1.669 Meter) © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Mit einem Vergrößerungsgerät gut zu erkennen ist der Gipfelbereich mit der Taborkapelle, der Bergstation und dem großen Gipfelkreuz. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Ungewöhnlich sieht die Kampenwand von hier aus aus. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Ein Blick auf die Chiemgauer Alpen, links dahinter erheben sich die Loferer Steinberge. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Die Hörndlwand (1.684 Meter) links und der Grunwandkopf (1.691 Meter) rechts. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Die höchsten Berge der Chiemgauer Alpen, links dahinter die Berchtesgadener Alpen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...mit Watzmann (2.713 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...Hochkalter (2.608 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...Sonntagshorn (1.961 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...und Reifelberg (1.909 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Das Große Ochsenhorn (2.511 Meter) ist die höchste Erhebung der Loferer Steinberge... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
...rechts daneben Breithorn (2.411 Meter) und Mitterhorn (2.506 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der große Parkplatz beim Kloster Maria Eck.
Etwas weiter unterhalb des Gipfels ergibt sich dieser tolle Blick auf den Chiemsee. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Scheichenberg, 1.243 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 500 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Parkplatz Maria Eck, Maria-Eck-Straße, 83313 Siegsdorf 

Gehzeit: Circa zweieinhalb bis drei Stunden (circa gleiche Zeit zurück) 

Schwierigkeit: einfach bis mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: Klostergasthof Maria Eck (am Ausgangspunkt, gehobenes Preissegment), circa 800 Meter, Montag Ruhetag 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, ein wenig Orientierungsvermögen 

Wann sollte man aufpassen? Der Weg ist nur teilweise markiert, deswegen Augen auf! 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 3/5 Punkte: Technisch anspruchslos, jedoch lang und nur teilweise markiert. Nicht für alle eignet sich die Besteigung des Scheichenbergs. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 3/5: Auch Familien mit Kindern sollten die Länge der Tour und den etwas schwierig zu findenden Aufstieg beachten, ansonsten ist die Tour empfehlenswert. 

Für Hunde geeignet? 3/5: Für Hundebesitzer ist die Länge ebenfalls der Knackpunkt. Außerdem sind Frischwasserquellen eher rar, weshalb an genügend Wasser für den Vierbeiner gedacht werden sollte. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 3/5 Punkte: Die Bewaldung und die niedrige Höhe trüben ein wenig die Aussichtsfreuden, allerdings hat man vom Gipfel aus einen tollen Ausblick auf Chiemsee, Hochfelln, Teile der Berchtesgadener Alpen und Loferer Steinberge. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

Ruhe und Einsamkeit: Wer die Einsamkeit sucht, wird sie am Scheichenberg finden. Der Gipfel ist weit weniger frequentiert als der benachbarte Hochfelln. 

Viele Rastmöglichkeiten: Besonders im Bereich des Gipfels gibt es viele Rastbänke, die zum Verweilen einladen. 

Aussicht: Auch wenn der Baumbewuchs die Sicht einschränkt, so ist es vor allem die Aussicht auf den Chiemsee, die überzeugt. 

Für wen die Tour nix ist 

Wer weder über Ausdauer, noch über Orientierungsvermögen verfügt, sollte die Tour nicht gehen.  

Auf auf! 

Wir starten unsere Tour am großen Parkplatz nahe des Klosters Maria Eck. Von dort aus nehmen wir Kurs auf den Klostergasthof, eine Einkehr können wir uns für nach der Tour überlegen. Links daran vorbei geht es wenig steil auf der Asphaltstraße bergauf, Wegweiser hindern uns daran, dass wir uns verlaufen. Gute zehn Minuten später wechseln wir auf eine Sandstraße. Wir passieren die Skulptur von Angerer dem Jüngeren und folgen der Straße. Etwa zehn Minuten nach der Skulptur hätten wir die Möglichkeit, nach rechts zur Mariengrotte abzubiegen und ein wenig innezuhalten. So oder so folgen wir der Sandstraße weiter. Über einen Viehrost tauchen wir wieder in den Wald ein und halten uns immer geradeaus. 15 bis 20 Minuten später gelangen wir an eine Gabelung, an der wir nun links abbiegen. Es wird wieder etwas steiler und bald schon gelangen wir an eine kleine Hütte, von der wir einen schönen Blick zum Hochfelln rüber haben. Keine fünf Minuten später gelangen wir an eine weitere Gabelung, wo wir nach links weiter dem Wegweiser in Richtung Mittelstation Hochfelln folgen. 

Kurz vor einer kleinen Brücke zweigt der Gipfelanstieg zum Scheichenberg ab.

In zugegebenermaßen monotonem Auf und Ab kommen wir dem Hochfelln immer näher, je nach Jahreszeit stoßen wir immer wieder mal auf Schneereste. Vor einer kleinen Brücke müssen wir dann gut aufpassen: Hier zweigt nämlich der Weg auf den Scheichenberg ab. Auch wenn der Weiterweg nur teilweise markiert ist, die Forststraße ist breit genug, dass wir uns trotzdem nur schwer verlaufen können. Nun geht es merklich steiler bergauf und wir gelangen bald an einen kleinen Steinbruch. Nun ist es nicht mehr weit! Allmählich flacht der Weg wieder ab und eine gute Viertelstunde später sind wir am Ziel angelangt. Berg Heil! 

Abstieg wie Aufstieg. 

Simon Schmalzgruber

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