Walnüsse als Gesundbrunnen

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Machen Sie es wie dieses Eichhörnchen: Essen Sie Walnüsse, sie sind nahrhaft und gesund

Shanghai/China - Leckere Nüsse, super Wirkung: Eine chinesische Studie hat jetzt nachgewiesen, dass Walnüsse das Risiko senken, am metabolischen Syndrom zu erkranken.

Die neue Studie, veröffentlicht im Journal of Nutrition (2010/126300), ergab, dass sich bei einem Verzehr von 30 g (1 amerikanische Unze) Walnüssen pro Tag in Verbindung mit einer Beratung zum Lebensstil eine zentrale Adipositas, Gewichtszunahme und das metabolische Syndrom verringern lassen.

Was ist das metabolische Syndrom?

Als metabolisches Syndrom wird eine Gruppe von Risikofaktoren bezeichnet, die gemeinsam zu schweren Gesundheitsproblemen führen können. Zu den Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, ein hoher Blutzuckerspiegel, gesundheitsschädliche Cholesterinwerte und/oder Bauchfett. Gegenwärtig besteht bei 15,1 Prozent der chinesischen Erwachsenen das Risiko eines metabolischen Syndroms, das unbehandelt zu schweren Gesundheitsproblemen führen kann.

Bei der vom Chinesischen Institut für Ernährungswissenschaft, dem Shanghai Institute for Biological Sciences, Chinese Academy of Sciences, durchgeführten Studie wurden 283 Männer und Frauen mit metabolischem Syndrom oder einem hohen Risiko für ein metabolisches Syndroms untersucht. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt: Beratung zum Lebensstil (Kontrollgruppe) nach den Richtlinien der American Heart Association oder Beratung inklusive einer Ernährungsumstellung mit entweder Walnüssen (Gruppe 1) oder Leinsamen (Gruppe 2). Nach zwölf Wochen hatten alle Teilnehmer Gewicht verloren und wiesen bessere Blutfett- und Blutdruckwerte auf. Bei der Walnussgruppe hatte sich die zentrale Adipositas, also der Bauchumfang, jedoch um 16 % verbessert, bei der Kontrollgruppe dagegen nur um 6,3 %.

Weitere Studien sind zwar notwendig, doch erste Ergebnisse fallen günstig aus, wie Studienleiter Dr. Lin erklärt: "Eine Umstellung der Ernährung hin zu frischen und gesunden Lebensmitteln wie Früchten, Gemüse und Walnüssen, in Verbindung mit einer Beratung zum Lebensstil, kann die Risikofaktoren für das metabolische Syndrom verringern."

In zahlreichen Studien wurde bereits gezeigt, dass alpha-Linolensäure, die pflanzliche Omega-3-Fettsäure, die auch in Walnüssen zu finden ist, sich nicht nur günstig auf Entzündungen, das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, Insulinresistenz und die Gewichtskontrolle auswirkt, sondern möglicherweise auch auf die Hirnleistung.

Die Risikofaktoren des metabolischen Syndroms

Großer Taillenumfang:

Bei Männern: 102 cm und mehr

Bei Frauen: 88 cm und mehr

Cholesterin: hohe Triglyzerid-Werte

entweder 150 mg/dL und höher oder die Verwendung eines cholesterinsenkenden Medikaments

Cholesterin: niedrige Werte des "guten" Cholesterins (HDL)

bei Männern: weniger als 40 mg/dl und bei Frauen: weniger als 50 mg/dl

oder die Verwendung eines cholesterinsenkenden Medikaments 

Bluthochdruck

entweder Werte von 130/85 mm Hg und mehr oder die Verwendung eines blutdrucksenkenden Medikaments

Hoher Nüchternblutzucker

100 mg/dl und mehr

(ots-Pressetext)

Quelle: rosenheim24.de

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