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Corona-Pandemie

Weihnachtsgeschenke schon früher kaufen? Darum könnte es sich in diesem Jahr besonders lohnen

Frau trägt Geschenktüten
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Weihnachtskäufe sollte man rechtzeitig tätigen

Lieferengpässe infolge der Corona-Pandemie könnten womöglich dazu führen, dass nicht jeder Last-Minute-Kauf kurz vor Weihnachten zum schnellen Erfolg führt.

Bis Weihnachten ist es noch ein Weilchen hin – trotzdem richtet sich in diesem Jahr der Fokus zum Teil jetzt schon aufs Geschenkekaufen. Denn Lieferengpässe infolge der Corona-Pandemie könnten sich auch aufs Weihnachtsgeschäft beim Einzelhandel auswirken, fürchten Experten – zumindest in manchen Branchen spricht man im Einzelhandel bereits von Lieferproblemen. So kommt es durch die Corona-Pandemie immer wieder zu Lieferschwierigkeiten in der Halbleiterindustrie.

Suche nach dem Weihnachtsgeschenk könnte teils schwieriger werden

Zwar sorgt man in den betroffenen Geschäften vor, mit völlig leeren Regalen muss deshalb wohl niemand rechnen. Auch nicht zu Weihnachten. Trotzdem rät – um Enttäuschungen vor Weihnachten zu vermeiden –, zum Beispiel der Handelsverband Bayern zu Gutscheinen oder dazu, sich jetzt schon um Weihnachtsgeschenke zu kümmern. Vor allem den Bereich der Unterhaltungselektronik würden die Lieferengpässe laut Ifo-Umfrage betreffen – wegen des Chipmangels. Doch auch Baumärkte, Möbelgeschäfte und der Kfz-Handel seien besonders betroffen. Materialknappheit, gestörte Lieferketten, Staus in den Häfen: Die Beschaffungsprobleme seien auch im Einzelhandel angekommen, heißt es in dem Bericht zu den Hintergründen. 

Deutschlands größte Elektronikhändler Media Markt und Saturn betonten in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur zufolge zwar: „Derzeit haben wir keinen Engpässe. In unseren Märkten und Lägern ist ausreichend Ware vorhanden.“ Doch auch dem Großkunden haben einige Lieferanten bereits signalisiert, dass es in den kommenden Monaten zu Engpässen bei der Verfügbarkeit „von einzelnen Produkten in einigen wenigen Produktgruppen“ kommen könnte. Betroffen seien könnten laut MediaMarktSaturn Smartphones, Tablets, Drucker, Geschirrspüler und Kühlgeräte.

Spar-Tipp: Frühzeitig nach Weihnachtsgeschenken schauen – Preise vergleichen

Das alles könnte die Weihnachtsstimmung von Shoppenden zumindest ein wenig trüben. Wenn Ihr jedoch – anders als vielleicht sonst – beim ein oder anderen Geschenk nicht gerade aufs Last-Minute-Shopping setzen, dürfte sich die Enttäuschung unterm Weihnachtsbaum vermeiden lassen. Im Zweifel raten Experten dazu, lieber etwas früher dran zu sein mit den Geschenken.

Angesichts des angespannten Umfelds müssten sich Verbraucher allerdings auch auf „höhere Preise“ einstellen, erklärte Vincent Stamer vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel kürzlich gegenüber Merkur.de. Bei nachgefragten Produkten sei mit Preisanstiegen bis zu 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.

Auch hier kann es sich als Schenkender also lohnen, bei dem ein oder anderen besonderen Wunsch zu Weihnachten lieber etwas früher dran zu sein und die Preise gut und in aller Ruhe miteinander zu vergleichen. 

ID/red

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