Lebensmittelriese warnt

Große Supermarktkette ruft Wurst zurück: Achtung, nicht essen! Gesundheitsgefahr droht

Rückruf bei Edeka: Der Lebensmittelriese warnt vor einem Wurstprodukt. Ein Produktionsfehler könnte sie zur Gesundheitsgefahr machen.

  • Edeka ruft ein Produkt seine seinem Sortiment zurück.
  • Es handelt sich dabei um eine Leberwurst mit Kalbfleisch.
  • Durch einen Produktionsfehler soll die Wurst gesundheitsgefährdend sein.

Offenburg - Edeka Südwest ruft seine Leberwurst mit Kalbfleisch zurück*. Ein Produktionsfehler macht diesen Schritt nun nötig. Und zwar sollen die Leberwürste teilweise nicht durchgegart worden sein. Dadurch könnten die Würste vorzeitig verderben. Das berichtet das Onlineportal produktwarnung.eu

Betroffen sind folgende Leberwürste aus Kalbfleisch:


  • Inhalt: 150g 
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.07.2020 
  • Charge: 20162

Verkauft wurde das Produkt über die Bedientheke. Leberwürste mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum sind vom Rückruf* ausgenommen.

Edeka-Rückruf: Leberwürste nach Produktionsfehler gesundheitsgefährdend

Zur Herstellung von Leberwurst wird das Fleisch und das Fett zunächst gar gekocht. Der Garprozess sorgt eigentlich dafür, dass die Wurst länger haltbar bleibt. Durch das Fett bleibt die Leberwurst auch nach dem Garvorgang mehr oder weniger streichfähig. Hier ist in der Produktion laut Unternehmen ein Fehler aufgetreten. 

Kunden können die bereits gekaufte Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.7.2020 bzw. mit der Chargennummer 20162 einfach im entsprechenden Edeka-Lebensmittelgeschäft zurückgeben. Auch ohne Vorlage des Kassenbons erhalten sie den Kaufpreis zurück.

Die Edeka Südwest Fleisch GmbH bietet für Verbraucheranfragen eine Hotline unter der Nummer 0721/180558233 an. Zudem können sich Kunden per E-Mail an das Unternehmen wenden: qm.swf@edeka-suedwest.de

Edeka ruft Leberwürste wegen Produktionsfehler zurück

Zuletzt musste der Handelsriese bereits Hundesnacks zurückrufen. Genauer gesagt einen Natur-Kausnack für des deutschen liebstes Haustier*. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass das Produkt Salmonellen enthalten könnte. Zudem soll auch für den Hundehalter selbst eine Gesundheitsgefahr bestanden haben. 

Mit demselben Problem hat aktuell auch Konkurrent Netto zu kämpfen. Jedoch nicht mit einem Produkt für Hunde. Beim Produkt „Mandeln ganz naturbelassen“ könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Packungen Mandelkerne mit Salmonellen mikrobiologisch belastet sind. „Ein Verzehr könnte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen“, informiert das Unternehmen. Mikrobielle Verunreinigungen gehörten zu den häufigsten Ursachen von Rückrufen. *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © dpa / Rolf Vennenbernd

Kommentare