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Trockene Heizungsluft

Heizung: Achtung vor dieser Gesundheitsgefahr im Herbst und Winter

Eine Frau sitzt auf einem Stuhl, die Beine überkreuzt, auf dem Schoß ein Tablet, die Füße auf einem Kissen auf die Heizung gelegt
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Start in die Heizsaison: Laufende Heizungen machen die Raumluft trocken.

Trockene Heizungsluft reizt Schleimhäute und lässt Augen tränen. Selbst Holzmöbel leiden unter zu trockener Luft. Doch sind Luftbefeuchter an der Heizung eine gute Lösung?

Dortmund – Sobald der Herbst beginnt, laufen in vielen Wohnungen und Büros die Heizungen. Doch in beheizten Räumen ist es schwierig, ein angenehmes Raumklima herzustellen: Denn nicht nur die Temperatur muss stimmen, auch die Luftfeuchtigkeit spielt eine entscheidende Rolle. Und die ist in Räumen, in denen die Heizung läuft, häufig zu niedrig. Luftbefeuchter oder Wasserverdunster an Heizungen können die Lösung sein, doch wie RUHR24* weiß, haben sie einen entscheidenden Nachteil.

RaumklimaQualität der Innenraumluft
beeinflussende Faktorenv.a. Temperatur und Luftfeuchtigkeit
RegulierungHeizung, Luftbefeuchter, Wasserverdunster

Heizung an: Luftbefeuchter helfen bei trockener Raumluft

Wie das Fachportal heizung.de der Firma Viessmann Climate Solutions erklärt, kann sowohl eine zu feuchte, als auch eine zu trockene Luft unangenehm sein und sogar schädlich für die Gesundheit. Ist es zu feucht in den eigenen vier Wänden, hilft es gründlich zu lüften. Bei zu trockener Raumluft in der Heiz-Periode können Luftbefeuchter helfen.

Ist die Raumluft zu trocken, merken empfindliche Menschen das schnell: spröde Lippen, eine trockene Kehle oder gereizte Nasenschleimhäute sind die häufigsten Folgen. Sogar Möbel aus Holz oder Leder leiden unter trockener Luft: Sie werden spröde und porös. Und auch Pflanzen leiden unter trockener Heizungsluft, wie 24garten* weiß.

Als optimal für das Raumklima in Wohn- oder Arbeitsbereichen gilt eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent – bei rund 20 Grad. Wie gut oder schlecht es um das Raumklima steht, zeigen schon einfache, handelsübliche Hygrometer an. Fällt die Luftfeuchte dauerhaft unter 35 Prozent, schafft Lüften kurzfristig Abhilfe. Auf längere Sicht kann ein Wasserverdunster helfen.

Heizen in Herbst und Winter: Luftbefeuchter können zu Brutstätten von Keimen werden

Dieser klassische Luftbefeuchter für die Heizung – in Form einer Wasserschale, die auf dem Heizkörper steht oder einem mit Wasser gefüllten Gefäß aus Keramik oder Edelstahl, der an der Heizung hängt – ist oft die einfachste und kostengünstigste Lösung. Egal welches Gefäß genutzt wird, das Prinzip bleibt das gleiche: Das Wasser in den Gefäßen wird durch die Heizung erwärmt und verdunstet – die Luftfeuchtigkeit steigt.

Zimmerpflanzen können helfen, das Raumklima zu verbessern.

Ob zum Aufhängen oder als Schale auf der Heizung: Beide Varianten sind kostengünstig, verbrauchen keine zusätzliche Energie, was in Zeiten steigender Heizkosten* ebenfalls einen wichtigen Stellenwert hat, und machen keine störenden Geräusche. Doch sie haben einen entscheidenden Nachteil. Laut heizen.de werden sie leicht zum Brutplatz für Keime, Bakterien und Viren. Besonders dann, wenn das Wasser lange in dem Gefäß steht.

Video: Richtig heizen im Winter

Eine regelmäßige und gründliche Reinigung der Gefäße ist daher unbedingt angebracht. Zudem schaffen sie es nur, das Raumklima ein wenig zu verbessern, jedoch nicht, die Raumluft deutlich zu befeuchten. Dafür bräuchte es dann doch einen Verdunster, Vernebler oder ein anderes elektrisches Gerät zur Luftbefeuchtung.

Vorteile von Luftbefeuchtern/Wasservderdunstern an der Heizung:

  • leichte Handhabung
  • kostengünstig
  • Luftfeuchtigkeit steigt nur langsam und mäßig

Trockene Luft durhs Heizen: Luftbefeuchter haben auch Nachteile

Nachteile von Luftbefeuchtern/Wasservderdunstern an der Heizung:

  • Leistung: Luftfeuchtigkeit wird nur gering beeinflusst
  • häufiges Nachfüllen
  • Brutstätte für Keime, Bakterien und Viren – häufige Reinigung nötig

Weitere Alternativen, die ohne Strom auskommen und dennoch ein gesundes Raumklima unterstützen können, sind Zimmerpflanzen. Auch ein feuchtes Handtuch kann hin und wieder auf die Heizung gelegt werden. Doch auch diese Varianten haben nur in geringem Maße Auswirkung auf die Luftfeuchtigkeit in Räumen.

Achtung: Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zur Kondensation an kalten Wänden oder Kältebrücken (Rollladenkästen, Balkontüren) führen. Dort kann sich unter Umständen dann sogar Schimmel bilden, welcher die Gesundheit gefährden kann. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit sollte also unbedingt vermieden werden. *RUHR24 und 24garten sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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