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Schluss mit der Papierflut

Edeka verbannt Kassenzettel – und setzt auf eine digitale Lösung für Kunden

Edeka-Neuheit
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Edeka-Neuheit: Schluss. mit Kassenzetteln. (Symbolbild)

Der Einzelhandelsriese Edeka plant jetzt einen drastischen Schritt. Für einige Kunden soll es bald keine Kassenbons in Papierform mehr geben.

Deutschland – Stattdessen sollen Kunden künftig die Wahl bekommen, ihren Kassenbeleg direkt auf ihr Smartphone zu erhalten. Edeka will damit der Papier-Flut an Kassenzetteln entgegenwirken, berichtet RUHR24*.

Edeka-GruppeUnternehmensverbund im deutschen Einzelhandel
HauptsitzHamburg
CEOMarkus Mosa

Kassenbon für jedes Brötchen: Edeka will Bonpflicht-Wahnsinn beenden

Denn im Zuge der Bonpflicht, die seit Anfang 2020 besteht, muss jeder Kunde für seinen Einkauf einen Beleg erhalten. Das gilt seitdem auch beim Bäcker oder am Kiosk. Das Resultat: Unmengen von zusätzlichem Papiermüll fallen an – denn den Beleg für das Brötchen oder andere Kleinigkeiten heben nur die wenigsten auf.

In Zeiten, in denen alles digitaler wird, liegt die Lösung für das Problem eigentlich auf der Hand: Digitale Kassenbons direkt auf das Handy. Edeka will genau das nun umsetzen, wie Helene Dahlke, Sprecherin von Edeka Nord, dem Hamburger Abendblatt erklärte.

eBon bei Edeka: Der Kassenzettel wird digital

Seit dem 1. Juli bietet Edeka in seinen norddeutschen Märkten einen eBon an. Die Neuerung betrifft auch die Marktkauf- und Naturkind-Filialen im Vertriebsgebiet Edeka Nord (weitere Infos zu Edeka auf RUHR24).

Konkret soll dann jeder Kunde an der Kasse die Möglichkeit bekommen, zwischen der analogen und der digitalen Form des Bons zu wählen – oder aber ganz darauf zu verzichten. Wer sich für den digitalen Kassenbon entscheidet, dem wird über den Monitor an der Kasse ein QR-Code angezeigt.

Diesen kann der Kunde mit seinem Handy scannen – und erhält so den Beleg auf sein Smartphone. Ein zusätzlicher Papierbeleg wird dann nicht mehr ausgehändigt. Der Bon ist nach dem Scan für 24 Stunden abrufbar und kann als PDF downgeloaded werden.

Edeka und Lidl: Apps machen digitales Bezahlen möglich

Kunden, die die Edeka-App verwenden, erhalten den digitalen Kassenbon außerdem nach dem Einkauf automatisch als PDF per Mail. Ein ähnliches System hat Lidl mit seiner Lidl-Plus-App* (weitere Infos zu Lidl auf RUHR24).

Im Gegensatz zum neu eingeführten Edeka-eBon müssen Kunden aber hier die App zum Einkauf nutzen. Mit der Neuerung realisiert Edeka nun den elektronischen Bon für alle Smartphone-Besitzer – unabhängig von irgendwelchen Apps.

Video – Preisanstieg bei Aldi, Lidl und Co.: Diese Produkte sind jetzt teurer

Papier-Flut im Einzelhandel: Kassenbons mit galaktischem Ausmaß

Der Kassenbon ist laut Helene Dahlke „ein wichtiger Faktor“ in puncto Nachhaltigkeit. Die Zahlen sprechen dabei für sich: Nach Angaben des Unternehmens produziert der deutsche Einzelhandel monatlich 580.000 Kilometer Kassenbon. Zum Vergleich: Die Entfernung von der Erde bis zum Mond beträgt rund 380.000 Kilometer.

Alleine bei Edeka werden rund 31 Rollen Kassenpapier pro Filiale verbraucht, berichtet das Hamburger Abendblatt. Mit dem eBon will man davon rund 20 Prozent einsparen.

Digitaler Kassenbon bei Edeka: Können sich eBons in Zukunft durchsetzen?

Ob das Modell digitaler Bon sich durchsetzen wird, wird sich zeigen. Im Endeffekt wäre es am praktikabelsten, wenn sich die Einzelhändler dazu auf ein elektronisches System einigen könnten. Den Kassenzettel über einen QR-Code abzurufen, ist aber sicher schon praktischer als sich für jeden Händler die entsprechende App zu installieren.

Einen wesentlichen Vorteil haben eBons zudem: Auch das Aufbewahren der Bons wird so einfacher. Statt ordnerweise Zettelflut zu durchforsten, kann man sie digital schnell und übersichtlich abrufen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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