Fitness-Tipp

Wie Sport gegen Depressionen und Stress hilft - Teil Eins

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Rosenheim - Sport als Schutz vor Burnout und gegen Stress? Das klingt beinah zu schön, um wahr zu sein - und dennoch stimmt es. Lesen Sie hier, warum ausgerechnet körperliche Belastung gegen psychische Belastung helfen kann.

Pressemeldung im Wortlaut:

Sport macht glücklich und gesund! Aber Sport gegen Stress und psychische Probleme? Kann Sport Depressionen bekämpfen und schützt er Sie vor einem Burnout? Kann er Medizin und Medikamente ersetzen? Was, wie, wo und mit wem sollten Sie dafür trainieren? Zahlreiche Studien belegen: Depression behandeln, Burnout verhindern und glücklicher werden durch Sport ist möglich. 

Doch wie einfach geht das? Reicht es, wenn Sie ins Fitnessstudio gehen oder machen Sie doch besser draußen Sport? Und wie oft und intensiv müssen Sie sich bewegen? Ist schonen besser als auspowern? Warum körperliche Belastung gegen psychische Belastung hilft und wie Ihnen regelmäßige Bewegung den Weg zurück zur inneren Ausgeglichenheit zeigen kann, das erfahren Sie hier. 

Sport gegen Depressionen 

Dass Stress und seelische Belastungen Depressionen begünstigen, haben Sie sicher schon öfter gehört. Und hier scheint der Zusammenhang ja auch irgendwie logisch. Je mehr Stress Sie haben, desto weniger erholt fühlen Sie sich und Ihre Wohlfühlkurve sinkt konsequent. Aber wie soll Sport da helfen? Vor allem: Ist Sport nicht ein zusätzlicher Stressfaktor? Immerhin müssen Sie dafür zusätzliche Zeit einplanen, die Sie zum Schlafen nutzen könnten, denn irgendwie fühlen Sie sich doch eh schon zu müde! 

Wieso Ihnen körperliche Bewegung dennoch gut tun kann und wieso sich ein paar extra Termine im Wochenkalender lohnen können, hier im kurzen Überblick: 

1. Je fitter Sie sich körperlich fühlen, desto weniger anfällig sind Sie für psychischen Stress 

Es besteht ein Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung, der eigenen Fitness und dem wahrgenommenen Stresslevel. Besser vorzustellen ist das vielleicht am Beispiel von zu wenig Schlaf. Denn auch wenn Ausgeruhtheit und körperliche Fitness nicht gleichzusetzen sind, ist der Effekt auf die Stressanfälligkeit ähnlich. 

Sicher kennen Sie Tage, an denen Sie in der Nacht nicht gut oder genug geschlafen haben und danach ins Büro müssen. Dort sind Sie dann so müde, dass Sie Kleinigkeiten aufregen, Sie Ihre eigentlich netten Kollegen mit jedem Kommentar nerven oder Sie schlichtweg das Gefühl haben, Ihr Arbeitspensum für den Tag niemals bewältigen zu können. Ausreichend Schlaf kann Ihnen hier ein paar extra Backsteine auf Ihre Stressresistenz-Mauer auflegen und Sie so vor Unausgeglichenheit schützen. 

Und genauso ist das mit der körperlichen Fitness und körperlicher Bewegung. Eine gute sportliche Ausdauer und ein starkes Muskelkorsett können Ihnen als Schutzschild gegen mentale Belastung dienen. Körperliche Stärke führt zur mentalen Stärke! 

2. Weniger Stresshormone durch körperliche Aktivität: Sport gegen Stress 

Dass stressige Situationen Ihren Alltag begleiten, das können Sie leider oft nicht verhindern. Was Sie jedoch können, ist sich ein bisschen besser zu wehren.

Denn was passiert bei Stress? Ihr Körper schüttet binnen weniger Sekunden die Hormone Adrenalin, Noradrenalin, Insulin und Cortisol aus, die Ihren Körper auf eine Fight-or-Flight Situation vorbereiten. Das stammt zwar noch aus Zeiten, in denen zum Beispiel ein plötzlich auftauchendes Mammut Ihr Leben bedroht hat, aber auch heute in Zeiten von Leistungsdruck und Zeitstress ist die Reaktion Ihres Körpers die Gleiche geblieben. 

Körperliche Aktivität hilft Ihrem Körper nicht nur, diese Hormone wieder abzubauen (denn egal wie es ausging, Sie mussten ja nicht ewig vor dem Mammut wegrennen), sondern regelmäßiger Sport unterstützen auch dabei, in Stress Situationen weniger Stresshormone auszuschütten. Je fitter Sie also sind, desto schneller können Sie auch ohne Stresshormone weglaufen. Dazu kommt außerdem, dass Sport auf Dauer Ihre Herzfrequenz und Ihren Blutdruck senkt. 

So bleiben Sie auch im Alltag ruhiger, wenn Ihnen in der Arbeit der zehnte Papierstapel auf den Schreibtisch fällt. Sport gegen Stress funktioniert also! 

3. Mehr Glückshormone durch körperliche Aktivität 

Sport ist nicht nur ein Ventil, das Stress und Druck ablassen kann, Sport kann auch Ihre Glücksspeicher wieder auffüllen. Denn körperliche Belastung regt in Ihrem Körper die Produktion von L-Tryptophan an, eine Aminosäure, die dann weiter zur Bildung von Serotonin genutzt wird. Und das Glückshormon Serotonin wirkt wiederum stimmungsaufhellend, entspannend und sogar antidepressiv.

Sport hilft - auch gegen Stress und Depressionen

Falls Sie jetzt Lust bekommen haben, mit Gleichgesinnten Mitstreitern und einem motivierendem und qualifizierten Trainer draußen an der frischen Luft zu trainieren, dann können Sie das zum Beispiel bei Original Bootcamp tun. 

Der Outdoor Fitnessanbieter ist im Landkreis mittlerweile an vier Standorten vertreten: Rosenheim (Mangfallpark), Bad Aibling (Kurpark), Wasserburg am Inn (neben der Realschule) und Brannenburg (Am Sportplatz). Besuchen Sie doch einfach mal ein kostenloses und unverbindliches Probetraining und füllen Sie Ihre Glücksspeicher auf! 

Mit Kleingruppen Training und Outdoor Fitness gegen psychische Verstimmungen!

Fortsetzung folgt.

Original Bootcamp

Quelle: rosenheim24.de

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