FITNESS-TIPP

Draußen sporteln - auch bei diesen Temperaturen?

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Rosenheim -  Die Outdoor-Experten von Original Bootcamp sagen ganz klar JA! Allerdings sollten einige Punkte berücksichtigt werden. Stephanie Urban, Bootcamp-Headcoach und Personal Trainerin in Rosenheim verrät, worauf dabei unbedingt zu achten ist:

Vorneweg ist zu sagen, dass ein Training bei diesen Temperaturen generell nicht empfehlenswert ist, wenn Sie sehr hitzeempfindlich sind oder Ihr Kreislauf dabei schnell ins Schleudern gerät. Wenn Sie allerdings regelmäßig im Training sind und gut Hitze vertragen, dann können Sie – unter Berücksichtigung einiger Dinge – auch bei hohen Temperaturen draußen trainieren.

Denn: Auch bei hohen Außentemperaturen versucht Ihr Körper seine Kerntemperatur zwischen 36 und 37 °C zu halten. Ihre Gefäße weiten sich, so dass mehr Wärme über das Blut an die Umgebung abgegeben werden kann. Dazu muss auch Ihr Herz schneller schlagen als an kühleren Tagen. Ihre Schweißdrüsen sondern verstärkt Schweiß ab, die entstehende Verdunstungskälte kühlt Ihren Körper. Wenn Sie trainieren, reagiert Ihr Körper ganz ähnlich: Er produziert Wärme, Sie schwitzen, die Haut wird gut durchblutet und Ihr Herz schlägt schneller. Treiben Sie Sport bei hohen Temperaturen, muss Ihr Körper in Sachen Wärmeregulation also doppelte Arbeit leisten.

Achten Sie deshalb, um Kreislaufbeschwerden, Hitzschlag oder gar einen Sonnenstich zu vermeiden, auf folgende Punkte:

Tipp1: Trainieren Sie früh Morgens oder spät Abends 

Früh Morgens ist die Luft noch kühler und weniger mit Ozon belastet. Außerdem hebt es Ihre Stimmung den ganzen Tag über, wenn Sie bereits morgens gesportelt haben. Und mit einer ganz besonderen morgendlichen Stimmung werden Sie auch noch belohnt. Abends sollten Sie lange genug warten, bis sich die Hitze verzogen hat. Direkte intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden und Schatten bevorzugt. Und ganz wichtig: Das Trainings-Pensum muss an die heißen Temperaturen angepasst werden: Ihr Puls sollte nicht höher sein als an kühlen Tagen, also das Tempo runterfahren oder einfach das Pensum halbieren.

Tipp 2: Trinken Sie, bevor der Durst kommt

Sie sollten über 2-3 Litern am Tag trinken. Ihre Wasserspeicher sollten Sie also den ganzen Tag über gut gefüllt halten. Zusätzlich sollten Sie während des Trainings pro 15 Minuten etwas 250ml zu sich nehmen, am besten in kleinen Schlucken und nicht in großen Mengen. Die Getränke sollten Sie nicht kalt, sondern wohltemperiert zu sich nehmen. Gute Durstlöscher sind neben Wasser auch (kalte) Tees oder Fruchtschorlen mit einem Mischverhältnis von 5:1.

Tipp 3: Luftig, leicht und hell

Für Training an heißen Tagen eignet sich lockere, leichte Funktionskleidung, die Ihren Schweiß aufnimmt und an die Umgebung absondert. Helle Kleidung ist besonders angenehm, da sie die Sonnenwärme nicht speichert. Eine Kappe auf dem Kopf schützt vor Sonnenstich und Sonnenbrand, eine Sonnenbrille vor grellem Licht und Staub. Sie sollten ein schweißfestes Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen, um einem Sonnenbrand vorzubeugen. 

Also: rein in die Funktionsshirt und ab nach draußen!

Wenn Sie Ihr Workout auch lieber nach draußen verlagern, egal welches Wetter Petrus uns gerade schickt, dann sind Sie übrigens beim Bootcamp genau richtig! Der militärisch klingende Name ist eher auf sympathische Art Programm.

Probieren Sie es am besten einfach mal selber kostenlos bei einem Probetraining aus. Hier können Sie sich in Rosenheim, Wasserburg am Inn, Brannenburg oder Bad Aibling anmelden.

Original Bootcamp

Quelle: rosenheim24.de

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