Im Gespräch mit Anton Pöllner

Zukunft der Filialen – Genossenschaftliche Beratung

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Kundenberater Anton Pöllner

Die andauernde Niedrigzinsphase und die damit verbundenen Ertragseinbußen sowie der überbordende Regulierungsdrang des Gesetzgebers machen den Banken und Sparkassen zunehmend zu schaffen. Das führt oftmals dazu, dass Filialen geschlossen werden, wie z. B. bei der Deutschen Bank, der Hypobank und auch bei der heimischen Sparkasse.

Wie die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost mit der Thematik umgeht, darüber sprechen wir mit Anton Pöllner von eben dieser Genossenschaftsbank.

Anton Pöllner: Neben der bereits angesprochenen Niedrigzinsphase und der Regulierungswut müssen wir auch den veränderten Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden. Mit unseren modernen SB-Geräten, dem umfangreichen Online-Angebot und der vielseitigen Verwendung der BankCard bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, Standard- und Servicegeschäfte bequem und unabhängig von Banköffnungszeiten selbst zu erledigen. Dadurch haben sich die Aufgaben in den Filialen mehr in Richtung qualifizierte Beratung verschoben.

bgland24: Was bedeutet das für die Filialen der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost?

Anton Pöllner: Unsere 30 Filialen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein sowie in Wasserburg und im benachbarten Salzburg sind nach wie vor der Grundstein unseres Erfolges, der letztendlich auf der räumlichen und emotionalen Nähe zu unseren Kunden, auf ausgezeichnete Angebote und der persönlichen Beratung durch unsere kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter basiert. Aber auch wir müssen unsere Filialen natürlich regelmäßig auf den Prüfstand stellen und an die Wünsche und letztendlich die Nutzung durch unsere Kunden anpassen. Unser Weg heißt verändern und anpassen, aber nicht schließen.

bgland24: Bill Gates hat einmal gesagt, die Welt braucht Bankgeschäfte, aber sie braucht dazu keine Banken. Gibt ihm die Entwicklung Recht?

Anton Pöllner: Jein, Recht hat er darin, dass Banken und Sparkassen heute kein Monopol mehr auf Bankgeschäfte haben. Aber Geldangelegenheiten sind Vertrauenssache und gerade in der Finanzkrise hat sich gezeigt, dass die Kunden gerade den Genossenschaftsbanken vertrauen. Die genossenschaftliche Beratung, wie wir unsere ganzheitliche Rundumberatung nennen, hat sich bewährt. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einen Appell aussprechen. Liebe Leser, wenn Sie im Geschäft beispielsweise ein paar Äpfel kaufen, dann schauen sie sich diese vorher genau an. Sie schauen, ob etwas faul ist, ob sie Druckstellen haben oder sonst wie beschädigt sind. Sie nehmen sich Zeit für einen Artikel, der nur ein paar Euro kostet. Eine Geldanlage soll dagegen oftmals fast im Vorübergehen erfolgen, obwohl es hierbei um mehr als ein paar Euro geht. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Geld – unsere Beraterinnen und Berater nehmen sich Zeit für Sie.

Anton Pöllner

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