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DAX in Rekordhöhen: Das sollten Anleger beachten

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Es vergeht kaum ein Tag, an dem der deutsche Aktienindex nicht ein neues Allzeithoch markiert. Ein Volksbank Raiffeisenbank-Experte weiß, worauf Anleger nun achten müssen.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem der deutsche Aktienindex (DAX) nicht ein neues Allzeithoch markiert. Am Wochenanfang wurde die 12.000 Punkte-Marke geknackt. Seit Jahresbeginn hat der DAX damit bereits mehr als 22 Prozent zugelegt.

Kurstreiber ist weiterhin die Europäische Zentralbank (EZB), die am 9. März ihr breit angelegtes Staatsanleihen-Aufkaufprogramm gestartet und mit dieser Geldschwemme den ohnehin schon vorhandenen Anlagenotstand der Marktteilnehmer nochmals erhöht hat.

Bernhard Thalhammer von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Die Hausse wird aber nicht nur durch die Alternativlosigkeit befeuert. Die rasante Entwicklung der ersten Monate zieht auch Käufer an, die die bisherige Aufwärtsbewegung verpasst haben und nun noch auf den fahrenden Zug aufspringen.

Da die EZB ihr Aufkaufprogramm gerade erst begonnen hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die jüngste Aufwärtsbewegung fortsetzen wird. Nach Meinung von Experten ist diese Kursrallye nicht mehr gesund, da die Bewertungen der Märkte im Euroraum in Richtung einer neuen spekulativen Übertreibung laufen. Der DAX hat mit einem erreichten, den Durchschnitt der zurückliegenden zehn Jahre weit übertreffenden Kurs-Gewinn-Verhältnis ein hohes Bewertungsniveau erreicht.

Rückschläge sollten daher immer einkalkuliert werden. Diese können von einem unfallartigen Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum, einem Wiederaufflammen der Ukraine-Krise oder nicht zuletzt von der kommenden Leitzinswende in den USA ausgehen.

Fazit: Eine Einbahnstraße nach oben werden die europäischen Aktienmärkte in Zukunft kaum sein. Aktienkäufe auf dem aktuellen Kursniveau scheinen - kurzfristig gesehen - riskant. Als langfristige Anlage haben Aktien bzw. Aktienfonds jedoch bisher alle anderen Anlageformen geschlagen. Wer allgemein von der langfristigen Entwicklung am Aktienmarkt profitieren will, wählt beispielsweise einen Investmentfonds mit deutschen, europäischen oder internationalen Aktien. Wer dagegen mehr Wert auf regelmäßige Erträge legt, ist mit einem Aktienfonds dividendenstarker Papiere besser bedient.

Unser Tipp: Wer als Anleger nicht ständig die aktuellen Kursentwicklungen beobachten möchte, sollte sein Engagement „strecken“, in dem er über einen längeren Zeitraum regelmäßig einen festgelegten Teilbetrag, z. B. in Aktienfonds, umschichtet. Bei niedrigen Kursen werden mehr, bei hohen Kursen weniger Anteile erworben.

Bernhard Thalhammer

Privatkundenbetreuer

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Rubriklistenbild: © Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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