Im Gespräch mit Melanie Wagner

SEPA - Ende der Übergangsfristen

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Kundenberaterin Melanie Wagner

Seit der Einführung des Euro-Bargeldes im Jahr 2002 verfolgt die EU das Ziel, auch den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Euro-Raum einheitlich zu gestalten.

Viele kleine Schritte führten schließlich im Jahr 2014 zum einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, kurz SEPA genannt. Doch es gab nationale Ausnahmen, die wir hier kurz beschreiben wollen.

Ausnahme 1: Weiterverwendung der bekannten Kontonummern durch Privatkunden

Kundenberaterin Melanie Wagner

Die Einführung einer einheitlichen Kontonummern-Systematik war eine der Voraussetzungen für einen europaweit einheitlichen Zahlungsverkehr. Alle Bank- und Sparkassenkunden haben daher bereits 2003 neben der bekannten Kontonummer und der Bankleitzahl eine internationale Kontonummer, die IBAN und eine internationale Bankleitzahl, den BIC erhalten. Diese neuen Kontoadressen werden seither z.B. auf Kundenkarten und Auszügen angedruckt.

Im Jahr 2014 wurde dann die Benutzung von IBAN für alle Unternehmen, Behörden und Vereine bei Überweisungen und Lastschriften Pflicht. Ausgenommen von dieser Pflicht hat der Gesetzgeber nur private Bankkunden. Diese Ausnahmeregelung endet am 1. Februar 2016. Dann müssen auch Privatkunden die IBAN verwenden. Eine Erleichterung gibt es allerdings auch: Der BIC, die internationale Bankleitzahl wird im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr innerhalb des Euroraums nicht mehr benötigt.

Ausnahme 2: das elektronische Lastschriftverfahren

Mit dem 1. Februar endet auch die Ausnahmeregelung für das elektronische Lastschriftverfahren an der Einkaufskasse. Bei diesem Verfahren konnten Kunden bisher mit ihrer Kundenkarte und ihrer Unterschrift bezahlen. Hier gibt es aber seit Jahren SEPA-konforme Lösungen, so dass hier keine Probleme zu erwarten sind. Neben der, zugegebenermaßen, etwas sperrigen neuen Kontonummer bringt die Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsverkehrs einige Vorteile. So sind Nummerndreher und damit Falschbuchungen dank IBAN nicht mehr möglich und die Rückgabefrist bei Lastschriften wurde auf 8 Wochen verlängert.

Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost hat ihre Geschäftskunden bei der Einführung von SEPA im Jahr 2014 und in den Jahren davor tatkräftig unterstützt. Die Zahlungsverkehrs-Software VR Networld und ProfiCash ist seit Jahren fit für SEPA und mit ihren Karten-Terminals bietet die VR Bank dem Handel sichere Lösungen an.

Bei Privatkunden, die in der Übergangzeit die gewohnte Kontonummer bei Überweisungsaufträgen verwendet haben, wurde die Umwandlung ins SEPA-Format durch die Bank vorgenommen. Inzwischen verwenden aber schon mehr als 80 Prozent unserer Privatkunden die neue Kontonummer, so dass auch hier keine Probleme zu sehen sind. Zudem informiert die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost aktuell über das Auslaufen der Sonderregelung und hält in ihren Filialen entsprechende Informationsunterlagen bereit.

Melanie Wagner

Kundenberaterin

Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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