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Ukraine-Krise verunsichert weiter

Nach den jüngsten Kursgewinnen werden die Teilnehmer an den Aktienmärkten wieder vorsichtiger. Zwar halten sich die US-Indizes weiterhin in der Nähe ihrer historischen Höchststände, das Handelsvolumen ist aber derzeit sehr gering. In Europa haben DAX und Euro Stoxx 50 dagegen stärker nachgegeben.

Der DAX, der in der Vorwoche wegen der von EZB-Präsident Draghi geweckten Hoffnungen auf weitere geldpolitische Expansionsschritte fast auf 9.600 Punkte gestiegen war, rutschte zeitweise wieder unter 9.400 Punkte.

Die auf nur noch 0,3 % gesunkene Jahresinflationsrate hat den Handlungsdruck auf die Europäische Zentralbank sogar noch erhöht. Der jüngsten Entscheidung der Währungshüter, den Leitzins von 0,15 % auf 0,05 Prozent zu senken, misst der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer, allerdings keine große ökonomische Wirkung bei.

Die jüngste Verschärfung des Ukraine-Konfliktes und der weitere Verlauf der Krise stellen den derzeit wohl größten Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte dar. Bereits jetzt zeigen sich die Auswirkungen auf die europäische Realwirtschaft, was zu einer Revidierung der Konjunkturprognosen und Aktienkursziele nach unten geführt hat.

Nach wie vor wird aber von einer allmählichen Beruhigung der Lage ausgegangen, was wiederum bedeuten würde, dass sich der Kursaufschwung bei DAX und Euro Stoxx 50 gegenüber früheren Einschätzungen lediglich um ein halbes Jahr verzögern wird. Beide Indizes können danach zum Jahresende bereits den größten Teil ihrer Verluste wieder aufgeholt haben und Mitte nächsten Jahres bei 10.200 Punkten (DAX) bzw. bei 3.500 Punkten stehen.

Anders würde es aussehen, wenn sich der Ukraine-Konflikt nicht beruhigt und die Kämpfe anhalten. Dann wären kurzfristig weitere Kursrückschläge zu erwarten und das Erholungspotential des DAX könne zur Jahresmitte 2015 auf rund 9.500 Punkte begrenzt sein. Im Falle eines offenen Krieges zwischen Russland und der Ukraine würde wegen einer dann auch in Deutschland drohenden Rezession vermutlich sogar für längere Zeit die 8.000-Punkte-Marke unterschritten.

Die neuerliche EZB-Zinssenkung wird auch auf das Anlage-Zinsniveau durchschlagen. Trotz ebenfalls niedriger Inflationsrate dürfte ein Inflationsausgleich nach wie vor nur durch Beimischung von Substanzwerten wie Aktien oder Aktienfonds zu erzielen sein. Kursrückschläge bieten sich zum Einstieg oder Zukauf an.

Samantha Wibmer
Privatkundenberaterin
Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Rubriklistenbild: © Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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