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DAX mit bestem Jahresstart seit Auflegung

Mit einem neuen Rekordhoch oberhalb von 11.400 Punkten ist dem DAX ein beeindruckender Start ins neue Jahr gelungen, auch wenn die Kursgewinne der ersten beiden Monate Anfang dieser Woche zu Gewinnmitnahmen geführt haben. Historisch gesehen war der Anstieg um gut 16 Prozent der beste Jahresbeginn seit Auflegung des DAX. Beim Euro Stoxx 50 fiel die Zwischenbilanz mit einem Anstieg um gut 14 Prozent auf rund 3.600 Zähler kaum schlechter aus.

Christine Oeggl  von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG.

Durch die Unternehmensberichte der laufenden Berichtssaison wird die Hausse allerdings nicht unterstützt. Die bereits in den letzten Jahren zwischen der Entwicklung der Aktienkurse und der Entwicklung der Unternehmensgewinne entstandene Lücke hat sich weiter geöffnet und weist so auf eine zunehmende Überbewertung deutscher und europäischer Aktien hin. Getrieben werden die Kurse weiterhin von einem Liquiditätsstrom einer immer expansiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Auch fehlen Anlagealternativen, da klassische Anlagen im Zinsbereich durch die Maßnahmen der EBZ weiterhin unattraktiv sind. Allerdings mehren sich Stimmen gegen das in diesem Monat startende Wertpapierkaufprogramm der EZB, denn die Konjunktur im Euroraum scheint sich auch ohne zusätzliche Stützen der Notenbank zu beleben und die Deflationsrisiken sinken aufgrund der leichten Erholung des Rohölpreises ebenfalls. Die durch den schwächeren Euro verteuerten Importgüter dürften die Inflation zusätzlich anschieben.

Am heimischen Rentenmarkt ist auf absehbare Zeit nicht mit höheren Kapitalmarktrenditen zu rechnen. Das bedeutet, dass Aktieninvestments zur Erzielung einer angemessenen Rendite unverzichtbar bleiben. Allerdings sollte man den aus markttechnischer Sicht überhitzten Aktienkursen nicht nachlaufen, sondern Kursrückschläge als Kaufgelegenheit auf einer stabileren Kursbasis nutzen.

Unser Tipp: Wer als Anleger nicht ständig auf Kursentwicklungen achten möchte, kann den „Cost-average-Effect“, zu Deutsch „Durchschnittskosten-Effekt“, nutzen. Hier wird über einen längeren Zeitraum regelmäßig ein festgelegter Betrag, z. B. in Aktienfonds, umgeschichtet. Bei niedrigen Kursen werden mehr, bei hohen Kursen weniger Anteile erworben.

Christine Oeggl

Privatkundenberaterin

Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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