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Prohormon

Jeder zweite hat zu wenig: Vitamin-D-Mangel schwächt nicht nur das Immunsystem

Vitaminpräparate
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Jeder zweite hat zu wenig: Vitamin-D-Mangel schwächt nicht nur das Immunsystem!

Meist reicht im Sommer ein Sonnenbad von 15-20 Minuten aus, um gut mit Vitamin D versorgt zu sein. Im Winter steht uns jedoch eine Durststrecke bevor, denn selbst an sonnigen Tagen ist die UV – Intensität nicht hoch genug, um die Produktion ausreichend anzukurbeln. Da Vitamin D nur einige Wochen gespeichert werden kann, ist ein Vitamin-D-Mangel in sonnenarmen Monaten eher die Regel als die Ausnahme. Laut einer Studie des RKI (Robert-Koch-Instituts) leiden 45 % der Kinder und Jugendlichen und sogar 56 % der Erwachsenen an einem zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel.

Was ist Vitamin D und wofür benötigt es unser Körper? 

Definitionsgemäß sind Vitamine Substanzen, die der Körper nicht selbst herstellen kann, aber zum Leben benötigt werden und daher über die Nahrung zugeführt werden müssen. Beim Vitamin D wird aber bereits die Vorstufe vom Körper selbst hergestellt. So wird durch die Aufnahme von Sonnenlicht (UVB-Strahlen) das Provitamin 7-Dehydrocholesterol in Vitamin D umgewandelt. Da dies lange Zeit nicht bekannt war, wird es heute immer noch den Vitaminen zugeschrieben, ist aber eigentlich ein sog. Prohormon

Vitamin D wird über die Nieren zum Steroidhormon Calcitriol umgewandelt – so nennt sich die Wirkform des Vitamin D3. Es ist vor allem für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel wichtig, wodurch deren Aufnahme im Darm gefördert wird. Zudem sorgt es für die Härtung des Knochens und hat daher einen erheblichen Einfluss auf unsere Muskelkraft. Außerdem ist es an weiteren Stoffwechselvorgängen sowie der Regulierung des Hormonhaushaltes beteiligt.

Neueste Studien zeigen auch, dass sich durch ausreichend Vitamin D unsere Darmflora verbessert, was wiederrum dafür sorgt, dass unser Immunsystem insgesamt stabiler ist und die Allergieneigung in vielen Fällen zurück geht. Das liegt vor allem daran, dass es in nahezu allen Organen und Geweben Vitamin-D-Rezeptoren gibt, die einen erheblichen Einfluss auf unsere Abwehrzellen haben. In diesem Zusammenhang hat man auch herausgefunden, dass sich ein gesunder Vitamin-D-Spiegel positiv auf das Gewicht auswirkt und sogar das Abnehmen aufgrund der bakteriellen Zusammensetzung der Darmflora damit vereinfacht wird.

Woran erkennt man einen Vitamin D-Mangel?

Ein Mangel an Vitamin D kann vielerlei Symptome mit sich bringen. Ob Energiemangel, Müdigkeit, schlechte Wundheilung, häufige Infekte, schlechtes Hautbild oder brüchige Nägel - und das sind nur die ersten Anzeichen. Wird ein Mangel lange Zeit nicht entdeckt, kann dies schwerwiegende Folgen haben und zu depressiven Verstimmungen sowie Knochenerweichung (Osteomalazie bei Erwachsenen) oder Rachitis bei Kindern führen.

Wie bereits erwähnt ist Vitamin D auch für die Darmflora äußerst wichtig. Ist diese gestört, kann unser Organismus das Vitamin-D nicht mehr richtig verarbeiten und hat somit auch weitreichende Folgen für unseren Magen-Darm-Trakt sowie unser Immunsystem. 

Am besten und einfachsten lässt sich ein Mangel durch einen Bluttest beim Hausarzt nachweisen.

Was kann ich dagegen tun?

Im Frühjahr und Sommer reichen bereits 15-20 Minuten im Freien, um die Vitamin-D-Versorgung sicher zu stellen. Normalerweise können wir einem Vitaminmangel mit der richtigen Ernährung wieder beheben. Nicht so im Fall des Vitamin-D. Es gibt nur wenige Lebensmittel die Vitamin D in nennenswerten Mengen enthalten. Dazu gehören insbesondere Fettfische (z. B. Lachs, Hering, Makrele), Avocados und in deutlich geringerem Maße Leber, Margarine, Eigelb und Pilze. Doch müssten wir täglich mehrere Kilos davon essen, um die benötigte Menge aufzunehmen und das möchte man auch nicht! 

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) rät daher zu einer Unterstützung in Form von Nahrungsergänzungsmittel. Wie viel Vitamin D wirklich benötigt wird, hängt vom individuellen Blutwert ab. Je niedriger die Werte sind, desto höher sollte die Vitamin-D-Dosis am Anfang sein, um eine schnelle Aufsättigung zu erreichen. Nach ein paar Wochen kann man dann auf eine niedrigere Erhaltungsdosis umsteigen. Wichtig: Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Vitamin-D-Werte können schaden, daher sollte man dies immer vorab mit dem Arzt besprechen. 

In meiner Beratung unterstütze ich dich bei der Auswahl der richtigen Lebensmittel, gebe dir Tipps und Links an die Hand, welche dir das Kochen erleichtern. Mir ist es wichtig, deine Ernährung individuell auf dich und mit dir abzustimmen, so dass es dir schmeckt und du nicht das Gefühl hast auf zu viel verzichten zu müssen.

Wenn auch Du deine Lebensqualität verbessern willst, dann freue ich mich, wenn du über mein Kontaktformular ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbarst. Du kannst mich aber auch gerne direkt unter 0160/2449994 erreichen. 

Hinweis: Meine Beratung ersetzt keinen Arztbesuch. Bei gesundheitlichen Problemen sollte dieser immer hinzugezogen werden.

Weitere Infos, Tipps und Anregungen findest du auf www.ernaehrung-nadine.de oder Instagram.

Eure Nadine

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