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Die Frau am Grill

Rehbraten – so einfach klappt das Wildgericht

Das Rezept des Tages: Rehbraten – so einfach klappt das Wildgericht.
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Das Rezept des Tages: Rehbraten – so einfach klappt das Wildgericht.

Immer mittwochs und samstags verrät uns "Die Frau am Grill" einen Grill- oder Rezept-Tipp. Heute: Rehbraten – so einfach klappt das Wildgericht.

Heute kommen mal wieder alle Fans von Wildgerichten auf ihre Kosten: Mit einem wirklich einfachen aber sehr leckerem Rezept zum Thema Rehbraten. Wir schnappen uns nämlich eine Rehkeule und zaubern uns in drei absolut einfachen Schritten einen feinen Rehbraten...

Rehbraten – so einfach klappt das Wildgericht.

Die Rehkeule anbraten

Alles was es bei Schritt eins benötigt ist ein Bräter und Schmalz. Hier könnt ihr neutrales Butterschmalz verwenden. Oder ein Griebenschmalz. Oder Sonnenblumenöl. Also: die Rehkeule von beiden Seiten anbraten, damit sich schöne Röstaromen bilden.

Die Rehkeule schmoren

Hierfür kommen nach dem Anbraten sämtliche weitere Zutaten in den Bräter: Das Gemüse und die Kräuter. Anschließend mit Rotwein und der Brühe aufgießen. Ihr könnt entweder eine Gemüsebrühe verwenden oder auch einen Wildfond, der natürlich vortrefflich zum Rehbraten passt. Und Wildfond selber kochen ist wirklich sehr einfach.

Die Sauce zum Braten

Hierfür stellt man einfach, nachdem das Fleisch fertig geschmort ist, dieses warm. Und gießt sämtliches Gemüse und die Kräuter mit der im Bräter befindlichen Sauce durch ein Sieb. Die Flüssigkeit wird nun nur noch mit etwas Speisestärke angedickt (kein Muss, jeder darf sie selbstverständlich auch dünnflüssig genießen). Anschließend kommt das Gemüse wieder in die heiße Sauce.

Die Beilagen

Klar: Spätzle oder Kartoffelknödel. Und Blaukraut. Sehr passend zu Wildgerichten übrigens: Ein Klecks Preiselbeermarmelade.

Allgemeine Informationen

  • Portionen: 4 
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten 
  • Zubereitungszeit: 90 Minuten

Zutaten

  • 1,5 kg Rehkeule
  • 200 g Frühstücksspeck
  • 2 EL Griebenschmalz (alternativ Butterschmalz)
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Sellerie
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Lauch
  • 200 g Waldpilze
  • 500 ml Rotwein
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 ml Wildfond (alternativ Gemüsebrühe)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Oregano
  • Meersalz (zum Abschmecken)
  • Pfeffer (zum Abschmecken)

Zubereitung

  1. Karotte, Waldpilze, Lauch, Sellerie, Zwiebel sowie Knoblauch in kleine Stücke schneiden
  2. Der Rehkeule eine möglicherweise anhaftende Silberhaut entfernen. Die Rehkeule waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
  3. Das Schmalz in einem Bräter erhitzen und die Rehkeule von beiden Seiten scharf anbraten und dann mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Waldpilze und Gemüse in den Bräter geben und mit Wildfond ablöschen und mit Rotwein aufgießen.
  5. Nun das Fleisch mit dem Speck belegen. Anschließend die Kräuter auf das Gemüse legen.
  6. Den Deckel auf den Bräter und die Keule in indirekter Hitze auf dem Grill (diesen mit geschlossenem Grilldeckel!) oder alternativ im Backofen bei rund 170 Grad etwa 90 Minuten schmoren lassen. (Kerntemperatur sollte zwischen 65-75 Grad betragen)
  7. Das Fleisch anschließend warm halten und die sich im Bräter befindliche Sauce durch ein Sieb gießen. Hierbei das Gemüse aufbewahren. Die Sauce in einen Topf geben und sofort zum Kochen bringen.
  8. Speisestärke in ein Gefäß geben und 2 bis 3 Esslöffel von der Sauce reinrühren.
  9. Die Mischung jetzt unter Rühren in die Sauce mixen damit diese leicht andickt. Dann das Gemüse zurück in die Sauce geben.
  10. Jetzt die gewünschten Scheiben Fleisch von der Rehkeule schneiden. Mit der Sauce und den gewünschten Beilagen servieren.

Viel Spaß,Eure Anja

Die Frau am Grill 

Anja Auer - Die Frau am Grill!

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“ der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog www.die-frau-am-grill.de und ihrem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

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