Azubi-Interview

Im Interview: Maschinen- und Anlagenführer Kristian Schulteis

Stahlwerk Annahütte
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Auszubildender Kristian Schulteis

Kristian Schulteis absolviert derzeit eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer in der Annahütte. Im Azubi-Interview erzählt er von seinen Eindrücken und Erfahrungen während der Ausbildung, seinem Berufsalltag und wie ihm die Ausbildung gefällt.

Seit wann arbeitest du in der Annahütte?

Im September 2019 habe ich meine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer beim Stahlwerk Annahütte in Hammerau begonnen.

Wie läuft die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer in der Annahütte ab? (was kann man sich alles darunter vorstellen, was durchläuft man alles während der Ausbildung?)

Um an den richtigen Anlagen und Maschinen arbeiten zu können, musste ich erst mal die Grundfertigkeiten eines Metallberufes erlernen, also feilen, meißeln und bohren. Wenn man diese Grundlagen gut genug beherrscht, kann man dann in einem unserer Bereiche arbeiten, z.B. in der Zubehörfertigung A7 oder der Walzendreherei. Dort lernt man dann direkt an den Maschinen und Anlagen, wie diese funktionieren und wie diese zu bedienen sind.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Der Verlauf des Arbeitstages ist immer davon abhängig in welchem Bereich man gerade eingesetzt wird. Zurzeit bin ich in unserer Schlosserei eingesetzt und arbeite an der CNC-Drehmaschine. Ich helfe dort dabei, verschiedenste Teile herzustellen, die bei verschiedenen Anlagen in unserer Produktion benötigt werden. Der Tag läuft dann wie folgt ab:

In der Früh bekommen wir eine technische Zeichnung die wir dann erstmal gründlich analysieren. Anschließend fertigen wir das gefragte Teil nach der Zeichnung. Wichtig ist dabei, dass wir den richtigen Werkstoff wählen und ein fehlerfreies Programm an der Maschine benutzen.

Was ist besonders wichtig in der Ausbildung? Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sollte man haben?

Die Fähigkeiten die meiner Ansicht nach am wichtigsten für den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers sind, sind technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick.

Was gefällt dir an der Ausbildung bisher am besten?

Das Arbeitsklima in der Annahütte ist allgemein sehr angenehm dadurch wird einem der Einstieg in eine so große Firma sehr erleichtert. Jeder ist bereit zu helfen, wenn man eine Frage oder ein Problem hat und man lernt laufend Neues dazu.

Was war die bis jetzt größte Herausforderung für dich und wie hast du sie gemeistert?

Das Programmieren eines Labyrinthringes, eine besondere Art einer Dichtung die vollkommen verschleißfrei ist, an der CNC-Drehmaschine. Ein Kollege, der die Maschine normalerweise bedient hat mir dann dabei geholfen und so konnte ich auch diese Aufgabe erfolgreich meistern.

Aktuell bist du in der Schlosserei tätig. Wie kann man sich hier deine Arbeit vorstellen?

Die Hauptaufgabe der Schlosserei ist die Produktion von Ersatz- und Verschleißteilen für unser Herzstück der Firma, das Walzwerk. Aber auch das Entnehmen von Proben für das Labor ist Teil unserer Aufgabe in der Schlosserei.

Wie bist du auf den Ausbildungsplatz in der Annahütte gekommen?

Nach meiner vierjährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr war ich auf der Suche nach einem guten technischen Ausbildungsplatz bei uns in der Region. Diesen habe ich bei der Annahütte gefunden.

Steckbrief

Ich bin 22 Jahre alt und wohne in Traunstein. Mein größtes Hobby im Sommer ist der Radsport und das Schwimmen. Ansonsten bin ich gerne mit Freunden draußen und wir unternehmen viel. Für die Zukunft wünsche ich mir einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und ein gutes Zusammenarbeiten.

Mein Lebensmotto: Jedes Problem kann man lösen!

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