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Reisen

Diese Urlaubsinsel in Europa gehört nicht mehr zu den Corona-Risikogebieten – das sind die Einreise-Regeln

Strand auf Korsika.
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Korsika gehört nicht mehr zu den Corona-Risikogebieten.

Viele Urlaubsinseln Europas gehören zu den Corona-Risikogebieten. Für eine Destination gilt nach aktuellem Stand aber keine Reisewarnung.

Eigentlich warnt die Regierung aktuell vor Reisen im In- und Ausland. Dennoch sprach Lufthansa vor Weihnachten von einem sprunghaften Anstieg bei den Flugbuchungen, viele Deutsche zog es in sonnige Gefilde. Das lag vor allem daran, dass die Kanarischen Inseln* (am 20. Dezember sind die Kanaren wieder als Risikogebiet ein gestuft worden) und Madeira lange Zeit von Reisewarnungen gefeit waren. Sie gehörten zu den wenigen Strand-Urlaubszielen in Europa, die sich nicht unter den RKI-Risikogebieten befanden – jetzt allerdings nicht mehr. Dafür gibt es eine andere Urlaubsinsel, für die keine Reisewarnung besteht – ob hier bald der nächste Reise-Boom folgt?

Corona: Korsika-Urlaub ohne Quarantäne wieder möglich

Korsika ist eine der beliebtesten Urlaubsinseln in Europa. Eigentlich gehört sie zu Frankreich, ist aber sehr stark von italienischen Einflüssen geprägt. Was das Eiland so besonders macht, ist seine Mischung aus Bergen, dichtem Wald und traumhaften Stränden. Seit Kurzem gehört Korsika als eines der wenigen Urlaubsziele Europas zudem nicht mehr zu den Corona-Risikogebieten. Das heißt, die Zahl der Neuinfektionen in den letzten 14 Tagen ist unter einen Wert von 50 pro 100.000 Einwohnern gesunken. Wer nun nach Deutschland zurückkehrt, muss also nicht in Quarantäne. Aber wie sieht es mit den Einreise-Regeln aus?

Auch interessant: Harter Corona-Lockdown: Das ist bei Inlands- und Auslandsreisen erlaubt.

Korsika-Urlaub: Diese Einreise-Regeln gelten in Corona-Zeiten

Generell ist die Einreise nach Frankreich aus Deutschland und allen anderen EU-Staaten möglich, so das Auswärtige Amt. Das trifft somit auch auf Korsika zu. Für die Einreise auf Korsika gelten aber trotzdem gesonderte Regeln: So muss ab dem 19. Dezember bis voraussichtlich zum 8. Januar 2021 ein negativer PCR-Test oder Antigen-Test vorgelegt werden, der spätestens 72 Stunden vor der Einreise gemacht wurde. Der Test ist für alle Reisenden über 11 Jahren verpflichtend und muss beim Beförderungsunternehmen, also zum Beispiel im Flugzeug, gezeigt werden. Zudem ist eine eidesstattliche Erklärung vorzubringen. Wer sich nicht an die Einreise-Regeln hält, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 135 Euro rechnen. Bei einem Wiederholungsfall fällt es noch höher aus. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Urlaubsparadies will bald wieder Touristen erlauben – vielleicht schon vor Weihnachten.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

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