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Urteil

Reiseveranstalter muss Rückzahlungsfrist einhalten

Der Flieger bleibt am Boden - Rückerstattung
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Findet eine Reise nicht statt, müssen Reiseveranstalter das Geld binnen 14 Tagen zurückzahlen - sonst droht Verzug.

Auch wenn die wirtschaftliche Situation für Reiseveranstalter schwierig ist, müssen Rückzahlungen fristgemäß erfolgen. Sonst droht Verzug.

Leipzig (dpa/tmn) - Urlauberinnen und Urlauber müssen auch während der Pandemie binnen 14 Tagen ihr Geld zurückbekommen, wenn die gebuchte Reise nicht stattfinden kann. Die wirtschaftliche Situation des Reiseveranstalters könne dabei nicht berücksichtigt werden, so das Amtsgericht Leipzig (Az.: 115 C 4691/20). Verzögert sich die Rückzahlung, fallen Verzugszinsen an. In dem verhandelten Fall bekam der Kläger auch seine vorgerichtlichen Anwaltskosten erstattet.

Mit der außergewöhnlichen Situation konnte der Reiseanbieter nicht argumentieren. Gerade bei einer Pandemie lägen außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände vor, die Grundlage der Rückzahlungspflicht seien. Diesen gesetzlichen Anspruch haben auch andere deutsche Gerichte in den vergangenen Monaten bestätigt. Über das Urteil vom 10. November 2021 berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift «ReiseRecht aktuell» (Ausgabe 1/2021).

© dpa-infocom, dpa:210318-99-877396/4

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