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Ab Spätsommer 2021

Neue Elektro-Solar-Fähre für Radler nach Usedom

Kay Peters
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Als Geschäftsführer der Oderhaff-Reederei Peters will Kay Peters ab Spätsommer 2021 eine Elektro-Solar-Fähre zwischen Kamp und Karnin verkehren lassen.

Elektro-Mobilität zu Wasser erreicht im Spätsommer auch die Insel Usedom. In Stralsund wird die erste Elektro-Solar-Fähre gebaut, die den Festlandort Kamp und Karnin verbinden soll. Betreiber ist eine Ueckermünder Reederei.

Stralsund (dpa) - In Stralsund hat der Bau einer neuen Elektro-Solar-Fähre für das Stettiner Haff begonnen. Das knapp 15 Meter lange Schiff wurde nun bei der Stralsunder Spezialfirma Ostseestaal feierlich auf Kiel gelegt.

Der Neubau kostet nach Angaben des Betreibers, der Oderhaff-Reederei Peters (Ueckermünde), rund 700.000 Euro und wird zu 45 Prozent gefördert. „Wir freuen uns, das innovative Projekt mit Hilfe des Landes verwirklichen zu können“, erklärte der Reederei-Geschäftsführer Kay Peters.

Die Elektro-Solar-Fähre soll zwischen dem Festlandhafen Kamp (Vorpommern-Greifswald) und Karnin auf der Insel Usedom pendeln und ersetzt eine konventionelle Fähre, die bereits außer Betrieb genommen wurde. Sie kann 15 Fahrräder und 20 Fahrgäste auf einer Überfahrt mitnehmen und soll im Spätsommer 2021 ihren Betrieb aufnehmen. Die neue Fähre wird über Solarmodule und eine Batterie, die 80 Kilowattstunden speichern kann, angetrieben und verfügt über einen 60 Kilowatt starken Propeller.

Die umweltschonende Verkehrsverbindung soll vor allem Radtouristen von Süden besser an die Urlaubsinsel anbinden. Über Kamp verlaufen auch der Fernradweg Berlin-Usedom und der Oder-Neiße-Radweg. Neben der Usedom-Fähre entsteht bei Ostseestaal, die rund 200 Mitarbeiter haben, derzeit auch ein 21 Meter langer Elektro-Katamaran. Er soll bereits ab Juli auf der Warnow in Rostock als Solar-Personenfähre zum Einsatz kommen.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-642839/3

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