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Neuer Höchstwert

Mehr als vier Millionen ADAC-Einsätze 2016

Fast 14 000 Menschen hat der Autoclub nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr aus dem Urlaub zurückgeholt. Foto: Armin Weigel/dpa
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Fast 14 000 Menschen hat der Autoclub nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr aus dem Urlaub zurückgeholt. Foto: Armin Weigel/dpa

Der ADAC hat die Einsatzbilanz seiner «Gelben Engel» für 2016 veröffentlicht. An den Zahlen zeigt sich auch: Die Deutschen reisen in Zeiten von Terrorangst anders.

München (dpa) - Die Pannenhelfer des ADAC sind im vergangenen Jahr rund 4,08 Millionen Mal im Einsatz gewesen. Das ist nach Angaben des Automobilclubs in München eine Steigerung von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2015. Die häufigste Pannenursache: Probleme mit Autobatterien.

Der ADAC Ambulanzdienst betreute 2016 weltweit rund 55 000 kranke und verletzte Urlauber. Das sind den Angaben zufolge 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr - und ein neuer Höchstwert. «In der Patientenstatistik spiegelt sich deutlich ein verändertes Reiseverhalten aufgrund der weltweit angespannten Sicherheitslage wider», teilte der Club mit. «Eher klassische europäische Urlaubs- und Autoreiseländer waren wieder mehr gefragt.» 

In Ländern wie Kroatien (plus 13 Prozent), Spanien (plus 8 Prozent), Italien (plus 7 Prozent) und Griechenland (plus 6 Prozent) stieg demnach die Zahl der Einsätze, in der Türkei sank sie dagegen um 19 Prozent. In Ägypten gingen die Fallzahlen sogar um rund 36 Prozent zurück, in den Vereinigten Arabischen Emiraten um 17 Prozent und in Tunesien um 14 Prozent. Auch in Frankreich gab es einen Rückgang - allerdings nur um 3 Prozent. Spitzenreiter bei den Auslandseinsätzen außerhalb Europas waren die USA mit rund 1600 (plus 3 Prozent) und Thailand mit 1200 (plus 14 Prozent).

Der Automobilclub schilderte auch einen besonders schwierigen Fall: Zum ersten Mal in der mehr als 40-jährigen Geschichte des Ambulanzdienstes wurde ein Patient per Flugzeug mit einer mobilen Herz-Lungen-Maschine in eine Klinik in Deutschland verlegt - inklusive Blutwäsche an Bord. Der in Mexiko erkrankte 44-Jährige aus Oberbayern wäre nach ADAC-Angaben ohne den 21-stündigen Transport an den Folgen einer schweren Lungenentzündung gestorben.

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