Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Unglück auf See

"Mann über Bord": So sollten Sie auf der Kreuzfahrt auf keinen Fall reagieren

Wer beobachtet, dass ein Mensch über Bord geht, sollte schnell einen Rettungsring hinterher werfen. Er kann die Stelle markieren, an der der Verunglückte zuletzt gesehen wurde.
+
Wer beobachtet, dass ein Mensch über Bord geht, sollte schnell einen Rettungsring hinterher werfen. Er kann die Stelle markieren, an der der Verunglückte zuletzt gesehen wurde.

Stürzt ein Schiffspassagier ins Meer, ist schnelles Handeln gefragt. Doch wie können Mitreisende helfen? Ein Kreuzfahrtexperte erklärt, worauf es ankommt.

Berlin - Ein Passagier fällt von einem Kreuzfahrtschiff oder einer Fähre ins Meer - wie reagieren? Wer einen Sturz ins Wasser beobachtet, sollte sofort und möglichst laut «Mann über Bord» rufen, sagt Helge Grammerstorf, Direktor des Kreuzfahrtverbandes Clia Deutschland.

"Mann über Bord" auf Kreuzfahrt: So sollten Sie im Notfall reagieren

Dieser Grundsatz gelte auf allen Schiffen. Man kann auch «Person über Bord» rufen, das wird auch verstanden. Wenn kein Mitglied der Crew dies hört, sollte man andere Passagiere auffordern, Bescheid zu geben. Ganz wichtig: Man selbst sollte an Ort und Stelle bleiben - verlassen Sie nicht den Ort, an dem jemand von Bord gefallen ist.

Lesen Sie hier: Drogen, Leichen, Exzesse: Kreuzfahrt-Mitarbeiter enthüllen Skandale auf Schiff.

«Die Person unbedingt im Auge behalten und einen Ring hinterher werfen», sagt Grammerstorf. «Der ist im Zweifel besser im Wasser zu sehen als der Mensch.» Gerade am Heck eines Kreuzfahrtschiffes gebe es auf jedem Deck mehrere Rettungsringe. «Wenn da ein Licht dran ist, umso besser.» Sinnvoll ist auch, mit dem Arm in die Richtung des von Bord gegangenen zu zeigen. So haben auch andere Passagiere eine Chance, die Person zu sehen.

Lesen Sie hier: Aus diesem Grund sollten Sie nie grüne Socken auf Kreuzfahrt tragen.

Es ist auf See unheimlich schwer, eine Person im Wasser ausfindig zu machen. Wenn ein Schiff mit 15 Knoten fährt, sind das 7,72 Meter pro Sekunde. Menschen, die ins Meer gefallen sind, geraten daher schnell außer Sichtweite. Ein Schiff kann nicht sofort stoppen.

«Die Ratschläge klingen banal, aber sie sind wichtig und können Leben retten», betont Grammerstorf. Für alles andere sei die Crew verantwortlich. Sobald die Brücke informiert ist, kann ein Manöver eingeleitet werden, um zur Unglücksstelle zurückzukehren.

Auch interessant: Auf Kreuzfahrt mit Hund: Was muss ich beachten?

dpa/tmn

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Kommentare