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Nach vier Monaten

Kunstmuseum Wolfsburg öffnet wieder

Ausstellung "In aller Munde"
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Das Kunstwerk «Little Bathers» der Bildhauerin Rona Pondick ist Teil der Ausstellung «In aller Munde im Kunstmuseum Wolfsburg.

Für Kunstfans hat das Warten ein Ende: Die ersten Museen öffnen wieder. In Wolfsburg kann nun etwa die Ausstellung «In aller Munde» besucht werden.

Wolfsburg/Hannover (dpa) - Während viele Museen noch keinen konkreten Termin für ihre Wiedereröffnung haben, startet das Kunstmuseum Wolfsburg bereits am Dienstag (9. März). Damit ist nach rund viermonatiger Corona-Schließungsphase die Ausstellung «In aller Munde zu sehen.

Von Pieter Bruegel bis Cindy Sherman» wieder zugänglich, sagte Direktor Andreas Beitin. Nach der Eröffnung am 31. Oktober war sie nur ein Wochenende zu sehen und zog bereits 1000 Besucherinnen und Besucher an.

Das Landesmuseum Hannover bereitet sich laut Direktorin Katja Lembke auf die Öffnung vor und ist mit dem Gesundheitsamt im Gespräch. Inwieweit und wann die Öffnung möglich sei, hänge von der Verordnung des Landes ab. Nach Angaben der Staatskanzlei in Hannover können Museen, Galerien sowie Gedenkstätten ab Montag (8. März) mit 50 Prozent der normalen Kapazität und einer Anmeldepflicht öffnen. Im Landesmuseum Hannover ist bereits eine große Dinosaurier-Ausstellung aufgebaut.

Das Staatliche Naturhistorische Museum Braunschweig kündigte an, im Laufe der nächsten Woche eine telefonische Terminvergabe zu ermöglichen. Dort erwarte die Besucher die neue Sonderausstellung «Schildkröten - Gepanzert durch die Jahrmillionen».

Das Landesmuseum Oldenburg stellte eine Öffnung am Dienstag in Aussicht, will aber auch zunächst die Landesvorgaben prüfen. In den vergangenen Wochen sei ein Hygienekonzept entwickelt worden, hieß es. Die Kunsthalle Emden will voraussichtlich spätestens Ende nächster Woche seine Türen öffnen - dann soll die neue Ausstellung «Wild/Schön» zu sehen sein. Klarheit über die Besucherkapazität erhoffen sich die Verantwortlichen von der neuen Corona-Verordnung.

Die Kunsthalle Bremen gehe davon aus, dass sie mit Terminvergabe werden öffnen kann, sagte eine Sprecherin. Es sei aber noch keine Verordnung bekannt. Deshalb werde noch nicht am Dienstag geöffnet, sondern vermutlich erst am 16. März.

Ticket-Käufe lassen Museums-Server in NRW zusammenbrechen

Das Interesse an einer großen Andy-Warhol-Ausstellung hat die Server des Kölner Museums Ludwig zusammenbrechen lassen. Am Samstag (6. März) konnten Besucher die ersten Zeitfenster zum Besuch der Ausstellung in der neuen Woche buchen - das Interesse war so groß, dass die Seite innerhalb kürzester Zeit vorübergehend nicht mehr zu erreichen war. Am Sonntag waren dann bereits alle Tickets bis zum 14. März vergriffen, wie das Museum auf seiner Webseite erklärte. Das Kölner Museum Ludwig darf wegen der Vorgaben von Montag an immer nur 73 Besucher für zwei Stunden in die lange erwartete Ausstellung lassen.

Die Ausstellung «Andy Warhol Now» mit über 100 Werken zeichnet ein in Teilen neues Bild des Pop Art-Künstlers. Schwerpunkte sind seine Homosexualität, sein Migrationshintergrund und seine Religiosität. Daneben wird deutlich, wie stark Warhol (1928-1987) bereits ein Multimediakünstler war, der zum Beispiel für Print- und Fernsehformate bekannte und unbekannte Amerikaner interviewte. Für das Kölner Museum ist es die wichtigste Ausstellung seit Jahren. Sie ist seit einem viertel Jahr fertig aufgebaut, konnte wegen des Corona-Lockdowns bislang aber nicht für Besucher geöffnet werden.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-734645/3

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