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Mehr Aufklärung

Wie Österreich Kuhunfälle auf den Almen verhindern will

Weil er die Kühe aufschrecken könnte, sollten Wanderer ihren Hund auf einer Alm immer anleinen
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Weil er die Kühe aufschrecken könnte, sollten Wanderer ihren Hund auf einer Alm immer anleinen.

Auf Österreichs Almen kommt es immer wieder zu Kuhunfällen. Nun verbreiten sich über TikTok zudem Videos, in denen Tiere absichtlich provoziert werden.

  • Immer häufiger ist von Unfällen zwischen Wanderern und Kühen* zu hören.
  • Österreich will die Besucher deshalb nun besser aufklären.
  • Eine Aktion auf der Kurzvideo-Plattform TikTok bereitete der Alpenrepublik besonders Sorgen.

Wien - Nach mehreren negativen Vorfällen sollen Almwanderer in Österreich verstärkt darüber informiert werden, wie man sich Kühen gegenüber richtig verhält.

Unfälle mit Kühen: Österreich will Verhaltensregeln aufstellen

Man wolle Touristen und einheimische Wanderer über „alle Kanäle“ ansprechen, sagte Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger nach einem „Almen-Gipfel“ mit Vertretern aus Almenwirtschaft, Tourismus und Alpenverein. So sollen Verhaltensregeln etwa in sozialen Netzwerken und Lokalzeitungen veröffentlicht sowie in Hotels ausgelegt werden. Außerdem sollen zusätzliche Schilder Wanderer vor Orten warnen, an denen besonders viele Mutter- und Jungtiere weiden.

Schon im vergangenen Jahr veröffentlichte Österreich zehn Regeln für Wanderer, die auf Almen mit Weidebetrieb unterwegs sind. Die Regeln sehen unter anderem das Anleinen von Hunden - oder im Fall einer Kuh-Attacke - deren sofortiges Loslassen sowie das deutliche Umgehen einer Herde vor. Außerdem wurde die Eigenverantwortung von Almbesuchern gesetzlich verankert.

Köstinger kritisierte in diesem Zusammenhang besonders eine Aktion auf der Kurzvideo-Plattform TikTok, die die Almwirtschaft in den vergangenen Wochen „massiv beunruhigt“ habe: Im Rahmen der sogenannten Kulikitaka-Challenge hatten Nutzer sich dabei gefilmt, wie sie mit wedelnden Handbewegungen auf Kühe zugerannt waren und die Weidetiere so erschreckt hatten. Mittlerweile seien die Videos glücklicherweise von der Plattform gelöscht worden, sagte Köstinger.

Auch interessant: Diese Gefahren beim Wandern unterschätzen viele - Sie auch?

Österreich: Kuhunfälle können auch tödlich enden

In Österreich stehen nach Angaben des Ministeriums rund 300.000 Rinder auf den rund 8000 bewirtschafteten Almen. Viele Wanderwege kreuzen die Areale. Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Kühen, die im schlimmsten Fall tödlich enden. Für großes Aufsehen gesorgt hatte im Sommer 2014 der Fall einer deutschen Wanderin, die im Tiroler Stubaital von einer Kuhherde zu Tode getrampelt worden war. Die Tiere hatten offenbar ihre Kälber vor dem Hund der Frau schützen wollen. (dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Warum auf dieser Kreuzfahrt unbedingt eine lebendige Kuh mit an Bord musste.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
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Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
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Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa