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Ausbruch an US-Westküste

Disneyland: Besuch nur mit Masernimpfung möglich

Bevor Mickey und Mini Mouse besucht werden, sollten Urlauber in den Impfausweis sehen. Denn in Disneyland und Disney California Adventure haben sich Mitarbeiter und Besucher mit Masern angesteckt. Foto: Armando Arorizo
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Bevor Mickey und Mini Mouse besucht werden, sollten Urlauber in den Impfausweis sehen. Denn in Disneyland und Disney California Adventure haben sich Mitarbeiter und Besucher mit Masern angesteckt.

Der «fröhlichste Ort der Welt» (Eigenwerbung) könnte gefährlich werden - wenn man keine Masernimpfung hat. Die Behörden warnen ungeschützte Erwachsene und Kinder vor Disneyland in Kalifornien.

Nach einem Masernausbruch in Kalifornien warnen die Behörden ungeimpfte Besucher vor einem Besuch von Disneyland. Der Vergnügungspark sei «absolut sicher, wenn man geimpft ist», sagte Gil Chavez von den Gesundheitsbehörden Kaliforniens am Samstag (24. Januar) in Los Angeles. Insbesondere Kinder unter zwölf sollten geschützt werden. Chavez warnte allerdings auch vor anderen öffentlichen Plätzen mit vielen Menschen wie Flughäfen, Attraktionen und Einkaufszentren: Wenn es gehe, sollte man so etwas meiden.

Masern-Ausbruch an der US-Westküste

Nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen sind allein in Kalifornien 68 Menschen mit dem gefährlichen und hoch ansteckenden Virus infiziert. Weitere zehn Fälle wurden aus sechs Staaten im Westen der USA und Mexiko gemeldet.

58 der Erkrankungen führt die Behörde auf eine Masernansteckung Ende Dezember in Disneyland und Disney California Adventure zurück. Auch fünf Disney-Mitarbeiter seien betroffen, hieß es. Die Patienten in Kalifornien sind zwischen 1 und 70 Jahre alt.

Die Behörde verweist in ihrer Mitteilung auf die Notwendigkeit eines Impfschutzes, um die Ausbreitung von Masern zu stoppen. In den USA gibt es viele Eltern, die aus Sorge vor möglichen Nebenwirkungen ihre Kinder nicht impfen lassen.

Masern verursachen einen erheblich geschwächten Allgemeinzustand. Lebensbedrohliche oder sogar tödliche Komplikationen wie Lungen- oder Gehirnentzündungen können die Folge sein.

Hinweis der Gesundheitsbehörde (eng.)

Gesundheitsbehörde neueste Zahlen (eng.)

Gesundheitsbehörde Mitteilung

dpa

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