Weg vom Schweröl

Flüssiggas-Kreuzfahrer Costa Smeralda legt erst November ab

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Verspätet sich: Die Costa Smeralda soll nun erst Ende November in See stechen. Foto: Costa Kreuzfahrten/dpa-tmn

Das neue Flaggschiff von Costa Kreuzfahrten wird mit Flüssiggas fahren. Die ersten Termine sind bereits gebucht. Doch der Bau der Costa Smeralda zieht sich.

Hamburg (dpa/tmn) - Das erste Flüssiggas-Schiff von Costa Kreuzfahrten startet später als geplant. Erst am 30. November legt Costa Smeralda in der italienischen Stadt Savona ab. Das gab die Reederei bekannt.

Grund für den späteren Start sind Verzögerungen beim Bau in der Meyer Werft im finnischen Turku. Durch diese Verzögerung kam es zu Annullierungen der ersten Kreuzfahrten des LNG-Neubaus. Die Reederei teilte am Montag mit, alle Gäste schnellstmöglich darüber zu informieren. Passagieren, die bereits eine Kreuzfahrt mit Abfahrt vor dem 30. November gebucht haben, will Costa alternative Abfahrtsdaten ermöglichen.

Die siebentägige Tour der Costa Smeralda verläuft durch das westliche Mittelmeer - die Route führt von Italien über Frankreich, nach Spanien zurück nach Italien. Zwischenstopps sind unter anderem in Marseille, Barcelona sowie Palma de Mallorca geplant.

Der Treibstoff LNG ist ein großer Schritt weg vom umweltschädlichen Schweröl. Das Flüssiggas soll die Umweltbelastung minimieren. Der Ausstoß von Feinstaub und Schwefeloxiden wird dadurch nahezu vollständig vermieden, die Stickoxidemissionen sind geringer. Auch der Ausstoß des Klimagases CO2 werde reduziert.

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