Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

447,3 Millionen Übernachtungen

Deutschland-Tourismus mit Rekordjahr

Deutsche Reiseziele sind gefragt. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland 2016 stieg auf den Rekordwert von 447,3 Millionen. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild
+
Deutsche Reiseziele sind gefragt. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland 2016 stieg auf den Rekordwert von 447,3 Millionen. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild

Deutschland bleibt für Touristen ein attraktives Ziel. Dem Terror zum Trotz gelang 2016 der siebte Übernachtungsrekord in Folge. Der Trend soll in diesem Jahr noch anhalten.

Wiesbaden (dpa) - Nach dem siebten Übernachtungsrekord in Folge peilt der Deutschland-Tourismus in diesem Jahr eine weitere geringe Steigerung an.

«Wir rechnen mit einem Zuwachs zwischen 0 und 2 Prozent», sagte eine Sprecherin der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), die im Ausland um Gäste wirbt. Es spreche für die Marke des Reiselands Deutschland, dass trotz schwieriger Bedingungen etwa im Zusammenhang mit der Terrorgefahr wieder mehr Gäste gekommen sind.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland 2016 gegenüber Vorjahr um 3 Prozent auf den Rekordwert von 447,3 Millionen. Die Attentate von Würzburg und Ansbach im Sommer sowie der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, bei dem zwölf Menschen getötet und viele schwer verletzt wurden, hatten zunächst Sorgen vor Folgen für den Deutschland-Tourismus geweckt.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland stieg um 1 Prozent auf 80,8 Millionen. Bei Reisenden aus dem Inland gab es ein Plus von 3 Prozent auf 366,5 Millionen. Die Angaben beziehen sich auf Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten.

Die verhaltenen Erwartungen für 2017 begründete die DZT mit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in wichtigen Quellmärkten wie Brasilien oder Russland sowie der Zurückhaltung vieler asiatischer Touristen, die sehr sensibel auf die Terrorgefahr reagierten. «Deutschland wird hier stark im europäischen Zusammenhang gesehen.» Auf der anderen Seite könne man unter anderem mit dem Lutherjahr, der Weltkunstausstellung documenta in Kassel oder der fertig gestellten Elbphilharmonie punkten.

«Wir gehen davon aus, dass wir auch 2017 im europäischen Vergleich spitze bleiben», erklärte der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes, Reinhard Meyer in einer Mitteilung. Die guten Zahlen seien das gemeinsame Verdienst vieler klein- und mittelständischer Unternehmen und Tourismusorganisationen.

Mitteilung Bundesamt

Kommentare