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Fortsetzung folgt

Deutsch-Tschechischer Kulturfrühling verlängert

Anlässlich des Deutsch-tschechischen Kulturfrühlings wird es weitere musikalische Highlights geben. So wird etwa der Dirigent Alexander Liebreich in Prag auftreten. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archiv
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Anlässlich des Deutsch-tschechischen Kulturfrühlings wird es weitere musikalische Highlights geben. So wird etwa der Dirigent Alexander Liebreich in Prag auftreten. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archiv

Er wurde geschaffen, um die gute Beziehung zu feiern, jetzt geht der Kulturfrühling im Herbst weiter. Mit dabei sind die Künstler Durs Grünbein, Alexander Liebreich und Julian Rosefeldt.

Prag (dpa) - Der deutsch-tschechische Kulturfrühling geht noch einmal in die Verlängerung. Nach über 450 Veranstaltungen findet die grenzüberschreitende Initiative nun einen herbstlichen Nachklang.

«Schon jetzt haben wir über eine Viertelmillion Menschen erreicht, das ist aber noch nicht das Ende», teilte Berthold Franke, Leiter des Goethe-Instituts in Prag, mit.

Ein Kulturzug zwischen Prag und Dresden wird demnach im November und Dezember Elbflorenz und Moldaumetropole verbinden. Sonderwagen in den Eurocity-Zügen dienen dann als mobile Spielstätte für deutsche und tschechische Künstler. Unter den Auftretenden ist der Lyriker und Georg-Büchner-Preisträger Durs Grünbein.

Für Musikinteressierte steht am 29. Oktober ein Konzert des aus Regensburg stammenden Dirigenten Alexander Liebreich auf dem Programm. Im Prager Rudolfinum erklingen Werke von Pavel Haas, Dmitri Schostakowitsch und Johannes Brahms.

In der tschechischen Nationalgalerie wird der in Berlin lebende Filmkünstler Julian Rosefeldt seine Videoinstallation «manifesto» präsentieren. Sie wird als Hommage an die «bewegte Tradition und literarische Schönheit künstlerischer Manifeste» beschrieben.

Der Kulturfrühling wurde ins Leben gerufen, um die Unterzeichnung der Deutsch-Tschechischen Erklärung vor 20 Jahren zu feiern. Darin hatten beide Seiten beschlossen, ihre Beziehungen nach Krieg, NS-Besatzung und Vertreibung der Sudetendeutschen auf die Zukunft auszurichten.

Deutsch-tschechischer Kulturfrühling

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