Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Langstreckenflüge

Fallstudie offenbart Corona-Ansteckungen in Flugzeugen: Infektionsrisiko an Bord doch höher?

Passagiere beim Einsteigen in eine Lufthansa Maschine – alle tragen Mundschutz.
+
Eine Studie beschäftigt sich mit der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus auf Langstreckenflügen. (Symbolbild)

Eine Studie zeigt nun, dass es trotz Vorsichtsmaßnahmen bei Flugreisen zu Corona-Infektionen kommen kann. Aber wie lässt sich das verhindern?

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Anzahl an Flugreisen* enorm eingebrochen. Das liegt nicht nur an der Einstufung vieler Urlaubsdestinationen als Risikogebiet, sondern auch daran, dass viele Passagiere sich vor einer Corona-Infektion an Bord fürchten. Viele Flugzeughersteller wie Boeing oder Airbus haben sich bereits dazu geäußert und erklärt, dass die Ansteckungsgefahr im Flugzeug aufgrund des schnellen Luftaustausches und der Filtersysteme sehr gering sei. Trotzdem zeigen immer neue Studien, wie sich vor allem auf Langstreckenflügen Passagiere mit Sars-CoV-2 infiziert haben.

Corona: Infektionsrisiko bei Langsteckenflügen höher als gedacht?

Eine Fallstudie aus Neuseeland, die im März 2021 im Fachblatt „Emerging Infectious Diseases“ erscheinen soll, skizziert das Infektionsrisiko auf einem Langstreckenflug anhand des Emirates-Fluges EK488 vom 29. September 2020. Hier kam es trotz Hygiene- und Abstandsregeln, Corona-Tests vor dem Abflug und Klimaanlagen an Bord zu mehreren Corona-Infektionen. Insgesamt sieben der 86 Passagiere wurden nach dem 18-stündigen Langstreckenflug von Dubai nach Neuseeland mit Tanklandung in Malaysia positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Die Passagiere waren mit Abstand und teilweise einer Reihe Zwischenraum über fünf Reihen verteilt im Flugzeug platziert. Fünf der Infizierten hatten sich sogar mit Maske und Handschuhen ausgestattet, obwohl dies keine Vorgabe der Airline war.

Die Analyse des Falls offenbart, dass ein Passagier aus der Schweiz bereits vor dem Flug mit dem Coronavirus infiziert war und eine Begleitung auch noch vor der Abreise angesteckt hat. Beide Betroffenen wurden aber noch weniger als 72 Stunden vor dem Abflug negativ auf das Coronavirus getestet. Zudem trugen beide eine Maske währendes des Fluges. Dennoch kam es offenbar zu vier weiteren Ansteckungen auf dem Flug. Ein siebter Passagier steckte sich wahrscheinlich später in der Quarantäne bei der Reisebegleitung an. Die Studie gibt an, dass während des zweistündigen Tankstopps in Malaysia zudem die Klimaanlage für eine halbe Stunde ausgeschaltet gewesen sei. Ob das der Grund für die Infektionen war, ist jedoch nicht klar. Laut der Studie weisen die Daten allgemein auf eine Ansteckung währende des Fluges hin.

Auch interessant: Coronavirus-Ansteckungsgefahr im Flugzeug: Diese Sitzplätze sind besonders betroffen.

Infektionsrisiko an Bord eines Flugzeuges: Andere Studie mit ähnlichem Ergebnis

Die Infektionen konnten deshalb so gut nachverfolgt werden, weil sich in Neuseeland schon seit dem März 2020 alle Einreisenden in eine 14-tägige Quarantäne in dafür vorgesehene Einrichtungen begeben müssen. Während der Isolation finden am dritten und am zwölften Tag jeweils ein PCR-Test statt. Diese Daten wurden unter anderem für die Fallstudie verwendet. Schon im November 2020 erschien eine ähnliche Studie, die ebenfalls darauf hinweist, dass das Infektionsrisiko bei Langstreckenflügen erhöht sein könnte.

SPD-Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach hat bereits auf die Ergebnisse der Studie aus Neuseeland reagiert und empfiehlt Flugreisenden, eine FFP2-Maske an Bord zu tragen. Das Gleiche würde er auch Älteren und Risikopatienten bei Bahnfahrten empfehlen. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Wie wahrscheinlich ist eine Corona-Ansteckung im Flugzeug? Studie überrascht mit Ergebnis.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Kommentare