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Mutation schuld?

Massiver Anstieg an Corona-Fallzahlen auf Balearen-Insel: Urlaubsdestination komplett abgeriegelt

Winterlich gekleidete Frau steht mit Mundschutz Schlange.
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Menschen stehen am Wochenende in Sant Antoni auf Ibiza für Corona-Schnelltests Schlange.

Die Balearen sind seit langem ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen. Doch nun haben sie mit hohen Corona-Fallzahlen zu kämpfen. Eine Insel wird komplett abgeriegelt.

Steil ansteigende Corona-Fallzahlen machen auch der Balearen-Regierung* Sorgen: Die beliebte Urlaubsinsel Ibiza ist darum seit Samstag (23. Januar) bis vorerst zum Ende des Monats weitestgehend abgeriegelt. Das Verlassen oder Betreten der Insel ist nur noch aus essenziellen Gründen erlaubt, wie die Mallorca Zeitung berichtet. Dazu gehören Arztbesuche, berufliche Tätigkeiten, die Pflege von Angehörigen, Behördengänge, Besuche von Bildungseinrichtungen und Ähnliches. Um sicherzugehen, dass sich die Menschen an die verschärften Einreise-Regeln halten, will die Polizei an Flughafen und Hafen stärker kontrollieren.

Ibiza abgeriegelt: Coronavirus-Mutation schuld an steigenden Fallzahlen?

Ibiza erlebte gerade nach der Weihnachtszeit einen steilen Anstieg der Corona-Fallzahlen. Während um die Feiertage noch eine Inzidenz von 159 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 14 Tagen vorlag, steigerte sich diese auf derzeit rund 1.970 Fälle (Stand 22. Januar). Der R-Wert läge nach Angaben der Mallorca Zeitung bei 1,4, was bedeutet, dass ein Infizierter fast eineinhalb weitere Menschen mit dem Virus ansteckt. Mithilfe von Massen-Schnelltests sollten über das Wochenende tausende von Menschen auf eine Covid-19-Erkrankung geprüft werden. Angeblich bestehe der Verdacht, dass die britische Mutation des Coronavirus, den massiven Anstieg der Fallzahlen zu verantworten hat, wie ein weiteres lokales Blatt, das Mallorca Magazin, schreibt.

Auch interessant: Urlaub 2021 trotz Corona: Ist Mallorca dieses Jahr noch gefragt?

Corona auf den Balearen – auch Formentera stark betroffen

Ibiza ergeht es damit genauso, wie schon zuvor der Nachbarinsel Formentera: Auch hier kämpft man gegen hohe Corona-Zahlen, weshalb die Insel schon seit Mitte Januar abgeriegelt ist. Laut Mallorca Zeitung gab es innerhalb von 14 Tagen 833 neue Fälle pro 100.000 Einwohner auf Formentera. Die Insel hat allerdings nur 12.000 Einwohner, weshalb es sich um eine statistische Hochrechnung handelt. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Urlaub trotz Corona: Hier wollen die Deutschen im Mai und Juni 2021 hinfliegen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

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