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Westafrika

Verletzte bei Anschlag auf Bundeswehr-Patrouille in Mali

Bundeswehr in Mali
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Ein Soldat der Bundeswehr 2018 mit einem Sturmgewehr vom Typ G36 am Flughafen nahe des Stützpunktes in Gao im Norden Malis.

In Mali sind nach ersten Informationen 15 Blauhelm-Soldaten der UN bei einem Angriff verletzt worden. Einige von ihnen sollen deutsche Soldaten sein.

Berlin - Bei dem Bombenanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille im westafrikanischen Mali sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mindestens zwölf deutsche Soldaten verletzt worden.

Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr informierte zudem die Obleute im Verteidigungsausschuss darüber, dass ein weiterer UN-Soldat einer anderen Nation verletzt worden sei. Die verletzten Deutschen waren demnach in einem stabilen Zustand und wurden behandelt.

Der Angriff mit einer Autobombe erfolgte gut 140 Kilometer nördlich von Gao, wie die UN-Truppe mitteilte. Ein Feldlager in Gao ist Basis der deutschen UN-Soldaten in dem Land. Von dort aus werden Patrouillen zur Aufklärung ins Land geschickt, teils auch in Begleitung malischer Kräfte.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur erfolgte der Angriff am Morgen gegen 06.30 Uhr (Ortszeit) und richtete sich gegen die stehenden Fahrzeuge. Ein Sprecher des Einsatzführungskommando in Potsdam bestätigte zunächst nur, dass „deutsche Kräfte“ betroffen seien. Wegen der großen Zahl der Verletzten waren mehrere Hubschrauber im Rettungseinsatz.

Die UN-Mission Minusma in Mali hat einen Auftrag zur Stabilisierung des Landes, in dem islamistische Terrorgruppen aktiv sind. Derzeit sind rund deutsche 900 Soldaten an dem UN-Einsatz beteiligt. Der Großteil von ihnen ist im Camp Castor stationiert. dpa

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