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Transsexualität in ARD-Sendung

Julian Reichelt ist zurück und legt sich mit „Sendung mit der Maus“ an

Julian Reichelt echauffiert sich über einen Beitrag zu Trans-Personen in der „Sendung mit der Maus“. Die reagiert sachlich auf die Kritik des ehemaligen Bild-Chefredakteurs.

Berlin – Im vergangenen Jahr verlor Julian Reichelt seinen Posten als Chefredakteur der Bild-Zeitung, da er „Berufliches und Privates nicht klar getrennt* haben soll. Nun hat sich der geschasste Bild-Chef zu einem Beitrag über Transsexualität im ARD*-Format „Sendung mit der Maus“ geäußert, und diesen scharf kritisiert.

Auf Twitter schrieb er dazu: „Die Zwangsmaus und die Öffentlich-Rechtlichen wollen, dass wir uns nicht mehr trauen, Dinge zu sagen, von denen wir wissen, dass sie wahr sind. Sie wollen uns einschüchtern und erziehen, bis wir aus Furcht Fakten verleugnen: Jungs sind Jungs, Mädchen sind Mädchen.“ Und fuhr fort: „Die Zwangsmaus ist ganz sicher nicht dafür da, die Früherziehung der anti-toleranten totalitären Woke-Bewegung zu betreiben. Genau wegen sowas fordern Eltern Gesetzte wie in Florida, damit ihnen die Erziehung ihrer Kinder nicht von Ideologen entrissen wird.“

Mit der aus der ARD bekannten kühlen Sachlichkeit hat die „Sendung mit der Maus“ auf den Reichelt-Tweet reagiert.

„Sendung mit der Maus“ (ARD) – Veranschaulichung komplexer Themen seit 1971

Die Sendung mit der Maus ist eine seit 1971 im deutschen Fernsehen ausgestrahlte Kindersendung. Sie ist dafür bekannt, Jung und Alt über verschiedenste Themengebiete aufzuklären, und ein Bewusstsein für die Themenfelder zu schaffen. Von der Funktionsweise diverser Alltagsgeräte bis hin zu sensibleren Thematiken veranschaulicht die Sendung verschiedenste Themen.

Der ehemalige Bild-Chef leugnete in seinem Beitrag indirekt auch die Existenz von Menschen, die sich einem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, als das, welches in ihrer Geburtsurkunde steht.

Julian Reichelt regt sich mal wieder auf.

„Sendung mit der Maus“ (ARD) reagiert auf Reichelts Kritik

Mit der aus der ARD-Sendung bekannten kühlen Sachlichkeit, die im Normalfall der Erklärung eines Sachthemas gewidmet wird, wurde nun auch auf den Reichelt-Tweet reagiert. Mit den Worten: „Die heutige Sendung findest du in der Mediathek. Auch als erwachsene Person kann man bei uns noch viel lernen zu relevanten Themen wie z. B. Toleranz. Die Maus ist dazu da, den Horizont von Groß und Klein zu erweitern“

Reichelt jedoch wirft dem Öffentlich-Rechtlichen eine politische Gesinnung vor, wie seiner Antwort darauf zu entnehmen ist: „Die heutige Sendung findest du auch auf der Seite der Grünen* und bei Tessa Ganserer. Ist aber natürlich vollkommen unpolitisch gemeint.“ Neben der Leverkusenerin Nyke Slawik ist Ganserer einer der ersten beiden Trans-Frauen im Bundestag. (lz) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/dpa

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