Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Karsai verschiebt Auslandsreise

Taliban töten 20 Soldaten

Kabul - Beim schwersten Angriff der Taliban auf die afghanische Armee seit Monaten sind nach Militärangaben mindestens 20 Soldaten und Dutzende Aufständische getötet worden.

„Hunderte Feinde griffen den Außenposten aus vier Richtungen an“, sagte der Armeesprecher für Ostafghanistan, Noman Atefi. „Die dort stationierten Soldaten leisteten eineinhalb Stunden lang tapfer Widerstand.“

Zwei Soldaten seien verwundet worden. Sieben weitere würden seit den Gefechten am Sonntagmorgen in der Provinz Kunar vermisst.

Atefi dementierte Polizeiangaben, wonach die Vermissten von den Taliban gefangen genommen worden seien. „Sie haben sich wahrscheinlich zu einem taktischen Rückzug entschlossen, um ihre Leben und ihre Waffen zu retten.“

Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid sagte, die Aufständischen hätten den Außenposten eingenommen und zerstört. Atefi sagte dagegen, 14 Soldaten, die unverletzt geblieben seien, hätten die Basis im Distrikt Ghaziabad gehalten. Die Angreifer seien ohne ihre Toten geflohen.

Die Verluste waren die schwersten der afghanischen Sicherheitskräfte, seit im September bei einem Hinterhalt in der nordostafghanischen Provinz Badachschan 18 Soldaten und Polizisten getötet worden waren. Präsident Hamid Karsai verschob wegen des jüngsten Angriffs eine geplante Reise nach Sri Lanka, wie sein Büro am Sonntag mitteilte.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare