Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Anschläge kurz vor Merkel-Besuch

Südosttürkei: Vier Tote durch Raketenangriffe

+
Türkische Forensiker untersuchen einen der Tatorte in der Nähe von Debris.

Istanbul - Nur wenige Tage bevor Angela Merkel ein Flüchtlingszentrum im Südosten der Türkei einweihen will, sind dort vier Menschen durch Raketeneinschläge ums Leben gekommen.

Wenige Tage vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel ins südosttürkische Gaziantep sind bei Raketeneinschlägen in der Nachbarprovinz Kilis mindestens vier Menschen getötet worden. Bei den Opfern handele es sich um drei Kinder und einen Erwachsenen aus Syrien, teilte der Provinzgouverneur mit. Fünf Syrer und ein Türke seien bei dem Beschuss aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien in Kilis-Stadt verletzt worden. Kilis gehört zu den Regionen mit den meisten syrischen Flüchtlingen in der Türkei.

Der Provinzgouverneur teilte mit, zwischen 14.38 Uhr (Ortszeit/13.38 MESZ) und 16.40 Uhr seien vier Raketen eingeschlagen. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, drei Raketen seien in der Nähe des staatlichen Krankenhauses niedergegangen, eine auf einem Feld.

Bundeskanzlerin Merkel, EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Vizekommissionspräsident Frans Timmermans wollen am Samstag in die an Kilis angrenzende Provinz Gaziantep fliegen. Ihre Reise soll allerdings in die Stadt Gaziantep führen, die rund 45 Kilometer Luftlinie von der syrischen Grenze entfernt liegt. Kilis-Stadt liegt dagegen unmittelbar an der Grenze.

In Kilis-Stadt sind bereits in der vergangenen Woche mehrfach Raketen aus Syrien eingeschlagen. Insgesamt starben dabei zwei Menschen, mehr als 20 wurden verletzt. Die Regierung machte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich, deren Stellungen in Nordsyrien die Armee daraufhin beschoss. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte Merkel und die EU-Vertreter nach seinen Angaben ursprünglich am vergangenen Samstag in Kilis treffen wollen.

dpa