Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Parteiausschluss beantragt

Streit bei saarländischer AfD eskaliert

Der saarländische AfD-Landesvorsitzende Josef Dörr reckt nach der gewonnenen Vertrauensfrage beim Landesparteitag im April 2016 die Arme in die Höhe. Foto: Oliver Dietze
+
Der saarländische AfD-Landesvorsitzende Josef Dörr reckt nach der gewonnenen Vertrauensfrage beim Landesparteitag im April 2016 die Arme in die Höhe. Foto: Oliver Dietze

Saarbrücken/Berlin (dpa) - In der saarländischen AfD ist der seit Monaten schwelende Streit vor der Wahl des Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl eskaliert.

Wie heute bekannt wurde, beantragte der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes St. Wendel, Rüdiger Klesmann, Anfang der Woche beim Landesschiedsgericht den Parteiausschluss des Vorsitzenden des Kreisverbands Saarbrücken-Land, Michel Dörr. Begründet wurde der Antrag mit dem Verdacht auf Verletzung des Wahlgeheimnisses bei einer Abstimmung im März 2016.

Der Lehrer Michel Dörr will sich bei einem Delegiertenparteitag am kommenden Sonntag um den ersten Listenplatz bewerben. Er ist ein Sohn des AfD-Landesvorsitzenden Josef Dörr, dem der Bundesvorstand der Partei im vergangenen Jahr Vetternwirtschaft vorgeworfen hatte. Ebenfalls für Platz eins kandidieren will der Saarbrücker Anwalt Christian Wirth. Er steht dem Landesschiedsgericht vor.

AfD-Landeschef Dörr wies die Vorwürfe gegen seinen Sohn zurück. Sie seien «in höchstem Grad lächerlichst», sagte er am Mittwoch in Saarbrücken. Die Abstimmung sei «ganz normal abgelaufen», fügte AfD-Sprecher Rolf Müller hinzu. Er habe damals Protokoll geführt.

Die AfD hatte bei der Landtagswahl im Saarland am vergangenen Sonntag 6,2 Prozent der Stimmen erhalten.

AfD-Landesparteitag

Kommentare