Steinmeier warnt Wulff vor „Selbstbegnadigung“

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SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier (re.) beim Wahlkampfauftakt in Kiel mit dem Spitzenkandidaten der Nord-SPD, Torsten Albig.

Kiel - SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat das Krisenmanagement von Bundespräsident Wulff kritisiert. Es werde Wulff „nicht gelingen, sich durch Selbstbegnadigung weiteren Fragen zu entziehen“, sagte Steinmeier am Dienstag.

Es wundere ihn, dass das Staatsoberhaupt „von der Zusage abrückt, alle Fragen beantworten zu wollen“, so Steinmeier am Dientsag in Kiel.

Der SPD-Politiker bemängelte, dass Wulff „auch in der fünften Woche“ der Kreditaffäre „immer noch nicht richtig weiß, was er falsch gemacht hat“. Die Entscheidung über den Verbleib im Amt könne aber nur der Bundespräsident selbst fällen, sagte Steinmeier und fügte hinzu: „Unser Kandidat ist Joachim Gauck.“

dapd

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