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Konflikt mit Slowenien

Kroatische Polizeiboote schützen Fischer im Grenzstreit

Blick auf die Bucht vom slowenischen Piran aus, dessen Häuser im Vordergrund zu sehen sind. Foto: Thomas Brey
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Blick auf die Bucht vom slowenischen Piran aus, dessen Häuser im Vordergrund zu sehen sind. Foto: Thomas Brey

Piran (dpa) - Slowenien zieht die Seegrenze zu seinem Nachbarn Kroatien neu. Nach einem internationalen Schiedsspruch übernimmt das Balkanland heute 80 Prozent der umstrittenen Bucht von Piran an der nördlichen Adria und einen Korridor zur offenen See.

Kroatien erkennt das Urteil des von der EU vermittelten Schiedsgerichts nicht an und zieht die Grenze weiter in der Mitte dieser Meeresbucht. Beide Seiten haben Polizeikräfte in der Region zusammengezogen, um ihre jeweilige Position durchzusetzen. Weil beide Nachbarländer EU-Mitglieder sind, hat Slowenien die Kommission aufgerufen, Kroatien zum Einlenken zu bewegen.

Die kroatische Polizei übernahm den Schutz von Fischern. Kroatische Polizeiboote hätten ihn am Samstagmorgen bei seiner Arbeit in der zwischen den Nachbarstaaten umstrittenen Bucht eskortiert, berichtete der kroatische Fischer Ecio Kocijancic dem Zagreber TV-Sender N1. Slowenische Polizeiboote hätten die Situation nur beobachtet, ohne jedoch einzugreifen.

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