Siegesparade in Moskau begonnen

Machtdemonstration inmitten der Ukraine-Krise

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Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Parade am Freitag in Moskau.

Moskau  - Inmitten des Konflikts in der Ukraine hat am Freitagmorgen in Moskau die traditionelle Militärparade  zur Feier des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 1945 begonnen.

Rund 11.000 russische Soldaten nahmen an der militärischen Machtdemonstration auf dem Roten Platz teil. Abgenommen wird die Parade von Verteidigungsminister Sergej Schoigu im Beisein von Präsident Wladimir Putin und Ministerpräsident Dmitri Medwedew.

Putin würdigte bei der Parade den russischen Patriotismus. "Dies ist ein Feiertag, an dem die über alles siegende patriotische Kraft triumphiert, an dem wir alle besonders stark fühlen, was es bedeutet, dem Mutterland treu zu sein, und wie wichtig es ist, für unsere Interessen einzustehen", sagte Putin. Laut russischen Medien könnte Putin im Anschluss auf die annektierte ukrainische Halbinsel Krim reisen, um in Sewastopol einer ähnlichen Militärparade beizuwohnen.

Fotos: Machtdemonstration mitten in der Krise

Mit der Militärparade wird des Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert, der am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht zu Ende ging. In Russland wird der Sieg am 9. Mai gefeiert, da an diesem Tag die Kapitulation im Hauptquartier der Roten Armee im Berliner Vorort Karlshorst wiederholt wurde. Die russische Führung nutzt den Tat regelmäßig für patriotische Reden. Inmitten der Krise um die Ukraine ist dies besonders brisant.

AFP

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