Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verkehrsminister über Pakete

Scheuer will mehr Lieferungen per öffentlichem Nahverkehr

Scheuer will mehr Paket-Lieferungen per öffentlichem Nahverkehr
+
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archiv

Das Paketgeschäft ist im massiven Aufschwung. Um dem gerecht zu werden, setzt der Verkehrsminister auf den öffentlichen Nahverkehr.

Berlin (dpa) - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will den Transport von Paketen im öffentlichen Nahverkehr forcieren.

Um dem andauernden Boom des Paketgeschäfts gerecht zu werden und Staus in den Städten zu vermeiden, «brauchen wir innovative und kreative Verkehrskonzepte», sagte Scheuer der «Süddeutsche Zeitung» (Samstag). «Und hierzu zählt eben auch der Transport von Gütern im ÖPNV.» Konkret gehe es darum, «dass man zum Beispiel Pakete aus einem Logistikzentrum per Straßenbahn in die Innenstadt befördert - wo der Empfänger sie vielleicht in einem Microhub abholt oder aber sie werden von dort aus per Lastenrad zum Empfänger transportiert». Der öffentliche Personennahverkehr könne mehr, als nur Menschen befördern.

Verkehrsverbände signalisierten Gesprächsbereitschaft. Für den Klimaschutz seien Verlagerungen von der Straße auf die Schiene nötig, sagt Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Dachverbands VDV der «Süddeutschen Zeitung». Dafür «sollte man auch auf den ersten Blick ungewöhnliche Ideen durchaus diskutieren und abwägen». Die Branche sei gerne zu Gesprächen mit Scheuer bereit. Allerdings wünscht sich der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, «dass die normalen betrieblichen Abläufe nicht gestört werden».

© dpa-infocom, dpa:201219-99-750156/2

Kommentare