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Am Aschauer Weiher

Bombenfund in Bischofswiesen: Sprengkommando vor Ort

Bombenfund in Bischofswiesen: Sprengkommando vor Ort

Russland: Putin kündigt Reichensteuer an

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Wladimir Putin will die russische Wirtschaft weiter privatisieren.

Moskau - Einen Monat vor der Präsidentenwahl in Russland hat Kandidat und Regierungschef Wladimir Putin eine Reichensteuer auf Luxusautos und teure Wohnungen angekündigt.

Die Abgabe solle 2013 eingeführt werden, die Höhe nannte Putin aber nicht. Der 59-Jährige sprach sich in dem am Montag auf der Wahlkampfseite www.putin2012.ru veröffentlichten Text für eine weitere Privatisierung der Wirtschaft aus. So sollten sich Staatsfirmen aus Medienunternehmen zurückziehen.

Vor der Wahl am 4. März räumte Putin ein, dass die russische Wirtschaft für Investoren weiter zu wenig attraktiv sei. “Es handelt sich um ein korruptes System, wenn wir die Dinge beim Namen nennen“, schrieb der Regierungschef. Indirekte Kritik übte der Präsidentenkandidat an Amtsinhaber Dmitri Medwedew. Trotz der vom scheidenden Kremlchef eingeleiteten Reformen gebe es keine spürbaren Fortschritte bei der Verbesserung des Geschäftsklimas in Russland.

Russland: So pompös wird ein Mafia-Fürst beerdigt

Russland: So pompös wird ein Mafia-Fürst beerdigt

Wie ein Staatsbegräbnis: In Moskau wurde der mächtige Mafia-Fürst Wjatscheslaw Iwankow zu Grabe getragen. Vier Männer in dunklen Lederjacken sind mit der russischen Flagge vor seinem Sarg marschiert. Über 1000 Trauernde gaben Iwankow auf seinem letzten Weg begleitet. © AP
Der Sarg des Mafia-Fürsten. Iwankow saß fast zehn Jahre in einem US-Gefängnis. Er hatte nicht nur in Russland, sondern auch in Amerika eine Verbrecherorganisation aufgebaut. © AP
Iwankow,war am Freitag im Alter von 69 Jahren an seinen Schussverletzungen nach einem Attentat gestorben. © dpa
Ein Scharfschütze hatte den Mafia-Boss am 28. Juli mit zwei Kugeln niedergestreckt, als Iwankow ein Moskauer Restaurant verließ. © AP
Nach seinem Tod wird ein Clan-Krieg in der russischen Unterwelt befürchtet. © AP
Iwankow bestritt hartnäckig, der Führer der russischen Mafia zu sein. Wer dies glaube, sei „dumm“. Die größten Kriminellen im Land, so behauptete er, säßen im Kreml und beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB. © AP
So sah Iwankow zu Lebzeiten aus. Seine kleine Statur und sein großes Interesse an Kampfsportarten hatten ihm den Spitznamen „Yaponchik“ (russisch für „kleiner Japaner“) eingebracht. © AP

Die Tageszeitung “Wedomosti“ fragte in einem Kommentar bissig, was Putin während der vergangenen zwölf Jahre als Präsident und Regierungschef eigentlich gemacht habe. Es sei bedauerlich, dass Putin nach den Protesten der vergangenen Wochen die wirtschaftlichen Probleme des Landes nicht mit politischen Reformen verbunden habe.

Während des Weltwirtschaftsforums in Davos hatten bereits Experten wie Russlands Ex-Finanzminister Alexej Kudrin das Wirtschaftssystem des Riesenreichs erstaunlich deutlich kritisiert. Medien in Moskau deuteten dies auch als Vorwurf an Putin.

dpa

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