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Großangelegte Übungen

Russisches U-Boot testet Interkontinentalraketen

Russisches Militär testet Interkontinentalraketen
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Interkontinentalraketen wurden vom Atom-U-Boot K-551 Wladimir Monomach der russischen Marine aus dem Ochotskische Meer bei einem Test abgefeuert. Foto: ---/Russian Defense Ministry Press Service/ AP/dpa

Russland hat eine neue Rakete getestet inmitten offener Verhandlungen über die Zukunft des letzten großen atomaren Abrüstungsvertrages Moskaus mit den USA.

Moskau (dpa) - Ein russisches Atom-U-Boot hat im Ochotskischen Meer am Pazifik vier Interkontinentalraketen zu Testzwecken abgefeuert. Wie das Verteidigungsministerium am Samstag in Moskau mitteilte, trafen sie Ziele in mehr als 5500 Kilometern Entfernung auf einem Schießplatz in Nordwesten Russlands.

Der Test erfolgte inmitten offener Verhandlungen über die Zukunft des letzten großen atomaren Abrüstungsvertrages Moskaus mit den USA. Der New-Start-Vertrag begrenzt die Nukleararsenale beider Länder auf je 800 Trägersysteme und je 1550 einsatzbereite Atomsprengköpfe. Er läuft Anfang Februar nächsten Jahres aus. Die USA und Russland modernisieren derzeit ihre Atomwaffen; Washington hat den Vertrag infrage gestellt.

Der Test sei der Abschluss großangelegter Übungen der Nuklearstreitkräfte gewesen, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Er informierte Kremlchef Wladimir Putin darüber. Die Raketen wurden vom U-Boot «Wladimir Monomach» abgefeuert. Russland will mit Tests und Manövern nach Einschätzung von Beobachtern auch militärische Stärke zeigen.

© dpa-infocom, dpa:201213-99-674169/2

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