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Rösler: Mehrheit für Rettungsschirm steht

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Die Koalition wird nach Einschätzung von FDP-Chef Philipp Rösler mit klarer Mehrheit im Bundestag den erweiterten Euro-Rettungsschirm EFSF auf den Weg bringen.

Berlin - Die Koalition wird nach Einschätzung von FDP-Chef Philipp Rösler mit klarer Mehrheit im Bundestag den erweiterten Euro-Rettungsschirm EFSF auf den Weg bringen.

“Wir können sicher sein, dass die notwendigen Mehrheiten am

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CDU/CSU probt Abstimmung zu EFSF

Regierung plant keine Ausweitung des Rettungsschirms

Donnerstag selbstverständlich zustande kommen“, sagte Rösler am Dienstag nach einer FDP-Fraktionssitzung in Berlin. Spekulationen über eine erneute Aufstockung des EFSF seien endgültig vom Tisch, erklärte der Vizekanzler. Der Haftungsdeckel für Deutschland bei 211 Milliarden Euro müsse bestehen bleiben. “Das ist gemeinsame Position nicht nur der Regierungskoalition, sondern auch der Bundesregierung“, sagte Wirtschaftsminister Rösler.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle unterstrich, dass beim EFSF künftig nur einstimmig entschieden werden könne. “Das ist eine Stärkung der deutschen Position.“

IWF und Weltbank: Was machen die eigentlich?

Krisenhelfer IWF und Weltbank: Was machen die eigentlich?

Der IWF wurde 1944 zusammen mit der Weltbank in Bretton Woods (USA) gegründet. Ziel war es, nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Weltwirtschaftssystem mit stabilen Wechselkursen einzuführen. Die Zusammenarbeit in der Währungspolitik und im internationalen Zahlungsverkehr sollte gefördert werden. © dpa
Die Finanzhilfen des IWF sind meist an strenge Auflagen geknüpft - etwa an die Sanierung des Staatshaushalts. © dpa
Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist in der weltweiten Finanzkrise zu einem der wichtigsten Krisenhelfer aufgestiegen. © dpa
Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen greift ein, wenn Staaten Finanzschwierigkeiten haben oder ihnen der Bankrott droht. Der IWF hilft den Mitgliedsländern dann mit Krediten. © dpa
Chef des IWF ist in der Regel ein Europäer. Aktuell wird er von der früheren französischen Finanzministerin Christine Lagarde gelenkt, die nach dem Rücktritt des Franzosen Dominique Strauss-Kahn an die IWF-Spitze rückte. © ap
Der spätere Bundespräsident Horst Köhler war von 2000 bis 2004 IWF-Chef. Zunehmend drängen aber auch Schwellenländer darauf, den Topposten zu stellen. © dpa
Die Quote bestimmt auch das Mitspracherecht. Der Einfluss aufstrebender Schwellenländer - etwa Chinas oder Indiens - beim IWF wurde zuletzt mit einer Stimmrechts- und Quotenreform erhöht. © dpa
Die Kapitaleinlagen (Quoten) der mittlerweile 187 Mitgliedsländer richten sich unter anderem nach der Stärke ihrer Volkswirtschaft. © dpa
Gerade in der Bewältigung der Euro-Schuldenkrise spielt der IWF eine wichtige Rolle. Zusammen mit den Europäern schnürte der Währungsfonds Milliarden-Rettungspakete für die Schuldensünder Griechenland, Irland und Portugal. © dpa
Die Weltbank steht nicht ganz so stark im Licht der Öffentlichkeit wie der IWF. Ursprünglich war ihr Ziel, nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau zu fördern und in Zusammenarbeit mit dem IWF stabile Währungen zu schaffen. © ap
Seit den 1960er Jahren liegt ihre Hauptaufgabe in der Entwicklungshilfe. Schwerpunkte sind die Förderung von Infrastruktur, Privatwirtschaft und Umweltprojekten sowie der Kampf gegen Armut und Krankheiten. © dpa
Im Gegenzug zur europäischen Besetzung der IWF-Spitze wird die Weltbank traditionell von einem Amerikaner geleitet, ab 1. Juli 2012 führt Jim Yong Kim die internationale Finanzeinrichtung. © dpa

dpa

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