Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verzicht auf Spitzenkandidatur

AfD streitet nach Petry-Absage weiter über Ausrichtung

Petry will am Wochenende eine Entscheidung über den künftigen Kurs der AfD erzwingen. Foto: Oliver Killig
+
Petry will am Wochenende eine Entscheidung über den künftigen Kurs der AfD erzwingen.

Berlin - Mit ihrer Absage an die AfD-Spitzenkandidatur hat Petry Unterstützer und Gegner überrascht. Doch der parteiinterne Richtungsstreit geht unvermindert weiter.

Nach dem Verzicht der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry auf eine Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl streitet die Partei weiter über die von ihr angestrebte Richtungsentscheidung. Petry hat für den Bundesparteitag am Wochenende in Köln Anträge gestellt, mit denen der rechte Flügel kaltgestellt werden soll.

Einer ihrer Gegenspieler, Sachsen-Anhalts Landesvorsitzender André Poggenburg, lehnt eine solche Entscheidung ab. «Es gibt keinen geteilten Weg in Realpolitik und Fundamentalopposition, im Gegenteil, beides bedingt einander», sagte er im ARD-Morgenmagazin.

Poggenburg gilt als Vertrauter des Rechtsauslegers der Partei, des thüringischen Landeschefs Björn Höcke. Dass Petry nicht antritt, schadet seiner Ansicht nach nicht. «Ganz im Gegenteil», sagte Poggenburg. Die AfD brauche ein Spitzenteam, das die verschiedenen Strömungen auch abbildet».

Unterstützung bekam Petry dagegen vom Berliner AfD-Landeschef Georg Pazderski. Ihrem Parteitagsantrag, dass die AfD koalitionsfähig werden müsse und nicht als Fundamentalopposition enden dürfe, werde er zustimmen, sagte Pazderski dem RBB-Inforadio. Der Berliner Verband habe das bereits vor drei Wochen so festgelegt. «Denn wir werden von den Wählern ja gewählt, weil wir was verändern wollen und sollen - in Berlin und in der bundesdeutschen Politik.»

dpa

Kommentare