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Republikaner wollen Finanz-Abstimmung erneut versuchen

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Der oberste Republikaner im US-Repräsentantenhaus, John Boehner.

Washington - Neue Bewegung im US-Finanzdrama: Ungeachtet ihres internen Streits wollen die Republikaner einen neuen Anlauf unternehmen, um ein Gesetz zur Erhöhung des Schuldenlimits auf den Weg zu bringen.

Wie der TV-Sender CNN meldete, wollen die Republikaner noch am Freitagabend (Samstag 0100 bis 0200 MESZ) im Abgeordnetenhaus über den Entwurf abstimmen.

Noch am Donnerstagabend musste ein Votum verschoben werden, weil Radikale im Republikanerlager nicht zustimmen wollten. Damit waren die nötige Gesetzgebungsschritte im Kongress zunächst blockiert.

Kandidaten der US-Republikaner: Sie wollen Obama ablösen

Kandidaten der US-Republikaner: Sie wollen Obama ablösen

Die konservativen Republikaner suchen einen Kandidaten, der bei den US-Präsidentschaftswahlen im November 2012 den liberalen Amtsinhaber Barack Obama von den Demokraten ablösen soll. In der ersten großen Fernsehdebatte des anstehenden Präsidentschaftswahlkampfes haben sieben rivalisierende Kandidaten diskutiert. Wir stellen sie vor: © AP
Der texanische Abgeordnete Ron Paul war bereits ein Bewerber um die republikanische Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2008. Er versteht sich als Republikaner der „alten Schule“ und lehnt staatliche Eingriffe in das Leben der Bürger strikt ab. © AP
Die Kongressabgeordnete Michele Bachmann aus Minnesota wird zum rechten Flügel ihrer Partei gezählt und steht der Tea-Party-Bewegung nahe. © AP
Herman Cain ist ehemaliger Chef einer Pizza-Kette. Er moderiert seine eigene Radio-Talkshow, "The Herman Cain Show". Der Anhänger der ultra-konservativen Tea-Party-Bewegung hat noch nie ein öffentliches Amt bekleidet. © dpa
Newt Gingrich war Chef des US-Repräsentantenhauses. Der früherer Anführer der „Republikanischen Revolution“ gegen Präsident Clinton gilt als Intellektueller und als konservatives Schwergewicht. © AP
Der frühere Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty, gilt zwar als farblos. Für einen scharfen Spruch ist er aber immer gut. So warf er Präsident Obama vor, Israel "den Wölfen zum Fraß vorgeworfen" zu haben. © AP
Mitt Romney, Ex-Gouverneuer von Massachusetts, führt laut Umfragen im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Der Multimillionär gilt als Fachmann für Wirtschaftsfragen. 2008 bewarb Romney sich vergeblich um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei. © AP
Rick Santorum, Ex-Senator aus Pennsylvania, gilt als wertkonservativ. 2006 wurde er aus dem Amt gewählt. Jetzt will er Präsident werden. © AP
Sie war zwar nicht bei der TV-Debatte dabei. Trotzdem wird erwartet, dass sie auch noch ihren Hut ins Rennen ums Weiße Haus in den Ring wirft. Sarah Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, gilt als Star der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung. © AP

Allerdings: Das Votum der Republikaner im Repräsentantenhaus hätte ohnehin eher symbolischen Charakter, da es im Senat keine Chance hat. Zudem hatte Präsident Barack Obama bereits ein Veto angekündigt, weil der Plan der Republikaner lediglich eine kurzfristige Lösung bringen würde. Das Schuldenlimit müsste ausgerechnet im Wahljahr 2012 erneut heraufgesetzt werden - was Obama unbedingt vermeiden will.

dpa

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