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Zwischen Traunstein und Trauntalbrücke

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Prozess um Spitzel bei Rocker-Bande

Ehemaliger V-Mann-Führer: „Auf keinerlei Ergebnis hingewirkt“

Mitglieder des Motorradclubs Bandidos. Diesen hatte der 48-jährige Mario W. als V-Mann ausspioniert.
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Mitglieder des Motorradclubs Bandidos. Diesen hatte der 48-jährige Mario W. als V-Mann ausspioniert.

Würzburg - Im Prozess gegen einen ehemaligen V-Mann des Landeskriminalamtes (LKA) hat ein LKA-Beamter bestritten, auf die Ermittlungen gegen seinen V-Mann Einfluss genommen zu haben.

„Wir haben auf keinerlei Ergebnis hingewirkt“, sagte der frühere V-Mann-Führer am Donnerstag vor dem Landgericht Würzburg. Auch habe er den Mann mehrfach belehrt, dass dieser als V-Mann keine Straftaten begehen dürfe. Weil die Staatsanwaltschaft Nürnberg in einem anderen Verfahren gegen den Kriminalhauptkommissar ermittelt, verweigerte der 50-Jährige in Teilen die Aussage. Neben dem 50-Jährigen sollten am Donnerstag ein weiterer V-Mann-Führer sowie deren Vorgesetzter aussagen.

Der 48 Jahre alte V-Mann steht vor Gericht, weil er bei der Einfuhr von

Der Angeklagte Mario W. sitzt im Landgericht Würzburg neben seinem Rechtsanwalt.

Drogen aus Tschechien erwischt worden war. Dafür wurde er 2013 zwar verurteilt - der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch zum Teil wieder auf. Deshalb wird neu verhandelt. Der Fall hatte Ermittlungen gegen mehrere LKA-Beamte - unter anderem den als Zeugen geladenen V-Mann-Führer - ins Rollen gebracht. Der Angeklagte aus Unterfranken, der mittlerweile unter Zeugenschutz steht, hatte für das LKA bei der Rockergruppe „Bandidos“ gespitzelt. Vor Gericht - sowohl im ersten als auch im zweiten Prozess - hatte der Mann immer wieder betont, dass er die Straftaten im Wissen und teilweise auch im Auftrag des LKA begangen habe.

dpa

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