Proteste in Ukraine

Kiew: Westerwelle bei Opposition und Klitschkos

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Außenminister Guido Westerwelle geht gemeinsam mit dem Oppositionspolitiker Vitali Klitschko und dessen Bruder, Box-Weltmeister Wladimir Klitschko, auf den zentralen Maidan-Platz in der Hauptstadt Kiew.

Kiew - Der amtierende Außenminister Guido Westerwelle hat bei seinem Aufenthalt in der Ukraine auch der Protestbewegung gegen Präsident Viktor Janukowitsch einen Besuch abgestattet.

Der FDP-Politiker ging am Mittwoch gemeinsam mit dem Oppositionspolitiker Vitali Klitschko und dessen Bruder, Box-Weltmeister Wladimir Klitschko, auf den zentralen Maidan-Platz in der Hauptstadt Kiew. Dort harren trotz eisiger Kälte mehrere tausend Janukowitsch-Gegner aus. Das Angebot von Vitali Klitschko, eine Rede zu halten, schlug Westerwelle jedoch aus.

Die Klitschko-Brüder und Westerwelle wurden bei ihrem Besuch auf dem Platz der Unabhängigkeit immer wieder beklatscht. Der Außenminister sagte: „Hier schlägt das Herz europäisch. Hier merkt man europäische Leidenschaft. Das ist sehr bewegend.“ Zuvor hatte er bereits betont, dass die EU der Ukraine die Tür für ein Assoziierungsabkommen weiter offen halte. Bei dem Besuch auf dem Maidan war auch der Oppositionspolitiker Arseni Jazenjuk dabei.

Ukraine: Westerwelle bei Opposition und Klitschkos

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Westerwelle hält sich für ein Ministertreffen der Organisation für Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Kiew auf. Am Donnerstag ist auch eine Begegnung mit Ministerpräsident Nikolai Asarow geplant. Präsident Janukowitsch ist wegen einer China-Reise derzeit nicht in der Ukraine. Er hatte das Assoziierungsabkommen mit der EU im vergangenen Monat kurz vor der geplanten Unterzeichnung zugunsten Russlands auf Eis gelegt.

dpa

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