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Piraten-Politikerin wulfft dem "Bild"-Chef aufs Handy

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Marina Weisband, die Politische Geschäftsführerein der Piratenpartei, hat sich am Donnerstagabend in der Politik-Show "Stuckrad Late Night" (ZDFneo) per Handy bei "Bild"-Chef Kai Diekmann über eine sie betreffende Überschrift im Boulevardblatt beschwert.

Mainz - Marina Weisband wulfft den "Bild"-Chefredakteur! Die Piraten-Politikerin hat sich im TV per Handy bei Kai Diekmann beschwert und ihm im Stil des Ex-Bundespräsidenten "gedroht". Das Protokoll des Anrufs:

Nicht die Mailbox hat sie dran, sondern gleich den "Bild"-Chefredakteur höchstpersönlich: Marina Weisband, die Politische Geschäftsführerein der Piratenpartei, hat sich am Donnerstagabend in der Politik-Show "Stuckrad Late Night" (ZDFneo) bei Kai Diekmann über eine sie betreffende Überschrift im Boulevardblatt beschwert. Der Anruf war in großen Teilen eine Satire auf den Droh-Anruf des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff bei Diekmann.

Weisband: "Hallo? Herr Diekmann? Sie sind privat dran? Ich hatte jetzt mit ihrer Mailbox gerechnet. Das tut mir furchtbar leid. Darf ich sie trotzdem anschnauzen?"

Diekmann: „Sie erreichen mich gerade... mit wem spreche ich denn?“

Bettina Wulff: Unsere junge, schöne First Lady

Bettina Wulff: Die junge, schöne First Lady a.D.

Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Sie hat ein Tattoo am rechten Oberarm, das ihr Mann “cool“ findet (Foto). © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa
Noch nie gab es eine so junge “First Lady“ in Deutschland. Doch Scheu vor öffentlichen Auftritten hatte die 36-jährige Bettina Wulff nicht. © dpa

Weisband: (bedeutungsvoll): "Mit Marina Weisband. Ich sitze gerade im Fernsehen. Und ich wollte mich beschweren über einen Artikel, den sie gedruckt haben."

Diekmann: "Echt? Was ham' wir denn gedruckt?"

Weisband: "Sie hatten vor einigen Monaten einen Artikel gedruckt, der titelt: 'Würden Sie diese schöne Frau gern wählen?' Und, Herr Diekmann, ich muss ganz ehrlich sagen: Mit diesem Artikel ist für mich und für alle meine Frauen die Wupper überschritten."

Die Piraten-Politkerin spielt dabei auf die Mailbox-Affäre des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff an. Der hatte im Dezember Diekmann auf dessen Mailbox gedroht, dass die "Bild" den Rubikon überschreite, falls das Blatt eine Geschichte über Wulffs Hauskredit veröffentliche.

Weisband: "Ich sehe das nicht weiter ein, dass sie dermaßen sexistische Überschriften verwenden. Und wenn sie nicht damit aufhören, als Boulevardzeitung sexistisch zu sein, bedeutet das Krieg!“

Zur Erinnerung: Auch Wulff hatte bei seinem Droh-Anruf bei Diekmann mit Krieg gedroht.

Reisen, Partys, Darlehen: Die Vorwürfe gegen Christian Wulff

Reisen, Partys, Darlehen: Die Vorwürfe gegen Christian Wulff

25. Oktober 2008: Christian Wulff, damals Ministerpräsident von Niedersachsen, bekommt von der Unternehmergattin Edith Geerkens einen Privatkredit über 500 000 Euro zum Kauf eines Hauses. © dpa
18. Februar 2010: Wulff antwortet auf eine mündliche Anfrage im niedersächsischen Landtag, dass es zwischen ihm und dem Unternehmer Egon Geerkens in den vergangenen zehn Jahren keine geschäftlichen Beziehungen gegeben habe. © dpa
12. Dezember 2011: Wulff versucht, „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann zu erreichen, um einen Bericht zur Finanzierung seines Privathauses zu verhindern oder zu verschieben. Auf der Mailbox droht er Medienberichten zufolge den „endgültigen Bruch“ und „Krieg“ mit Springer an, falls die Geschichte erscheint. © dpa
13. Dezember: Die „Bild“-Zeitung berichtet erstmals über Wulffs umstrittene Hauskauf-Finanzierung. Zwei Tage später bedauert der Bundespräsident in einer schriftlichen Mitteilung, den Kredit von Edith Geerkens vor dem niedersächsischen Landtag nicht erwähnt zu haben. © dpa
22. Dezember: Der Bundespräsident entschuldigt sich öffentlich für die entstandenen Irritationen. © dpa
Zugleich entlässt er seinen Sprecher Olaf Glaeseker. © dpa
4. Januar 2012: Wulff gibt ARD und ZDF ein Interview, in dem er den Anruf bei Diekmann als „schweren Fehler“ bezeichnet und volle Transparenz bei allen Fragen ankündigt. Am Folgetag veröffentlicht sein Anwalt aber nur eine zusammenfassende Stellungnahme. © dpa
19. Januar: Wegen Korruptionsverdachts lässt die Staatsanwaltschaft Glaesekers Haus und Büros durchsuchen. © dpa
Die Fahnder verschaffen sich auch Zugang zu Räumlichkeiten des Eventmanagers Manfred Schmidt, der zu Wulffs Zeit in Niedersachsen enge Kontakte zur Staatskanzlei in Hannover gehabt haben soll. © dpa
Bei den Verdächtigungen gegen Ex-Sprecher Glaeseker und den Eventmanager Manfred Schmidt geht es vor allem um die Lobbyveranstalgung „Nord-Süd-Dialog“, an der Schmidt kräftig verdient haben soll. 2009 hatte die Landesregierung die Party mit dem Einsatz von Studenten und kostenlosen Kochbüchern für die Gäste unterstützt, was sie aber lange bestritt. Das Bild zeigt Christian Wulff, wie er beim Nord Süd Gipfel am 20.12.2007 mit dem damaligen AWD Vorstandsvorsitzenden Carsten Maschmeyer Tischfußball spielt. © dpa
8. Februar: Der Filmunternehmer David Groenewold soll einen Luxus-Kurzurlaub auf Sylt zunächst bezahlt haben, berichtet die „Bild“-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft den Fall. © dpa
Andere Einladungen: 2010 hat Wulff einen Ausflug zum Filmball in München samt Übernachtung im „Bayerischen Hof“ vom Marmeladen-Hersteller Zentis finanzieren lassen. Wenige Wochen zuvor war er als Redner bei der Jahresabschlusskonferenz des Unternehmens aufgetreten. © dpa
Urlaubsreisen: Wulff hatte im Dezember eine Liste mit sechs privaten Urlaubsreisen veröffentlicht, bei denen er zwischen 2003 und 2010 Gast von befreundeten Unternehmern war - überwiegend kostenlos. © dpa

Weisband: „Im übrigen möchte ich...“

Diekmann (mit hörbarer Ironie): "Ich hab jetzt total Angst. Und ich weiß auch überhaupt nicht, was ich machen soll."

Weisband: "Was sie machen sollen? Das werde ich Ihnen jetzt haarklein erzählen. Sie werden in die Redaktionssitzung gehen damnächst..."

Diekmann: "Jawohl."

Weisband: "Und dort drucken, was zur Hölle sie noch mal wollen. Denn wir sind ein freies Land und haben zum Glück freie Presse."

Diekmann: "Genau so machen wir das. Ja? In diesem Sinne. Ich muss ganz schnell in mein Flugzeug."

Weisband: "Viel Spaß beim Flug."

Diekmann: "Okay. Danke, Tschüß!"

Die Wulffs auf Staatsbesuch in Italien - Bilder

Die Wulffs auf Staatsbesuch in Italien - Bilder

Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dpa
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dapd
Bundespräsident Christian Wulff absolviert seinen ersten Staatsbesuch seit den Vorwürfen und der Kritik in der Hemiat an seinen Urlauben und Kreditgeschäften. In Italien traf er mit Staatspräsident Napolitan zusammen und lobte die Reformanstrengungen der Übergangsregierung von Mario Monti. © dapd

Im Studio saß übrigens auch der stellvertretende "Bild"-Chefredakteur Nikolaus Blome. Der amüsierte sich köstlich über den lustigen Anruf der Piratin.

fro

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